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FC Pinzgau trotzt Leader Seekirchen Remis ab

In der 11. Runde der Regionalliga Salzburg (Frühjahr) hat der FC Pinzgau Saalfelden mit einem Erfolgserlebnis aufhorchen lassen und dem Spitzenreiter SV Seekirchen ein 1:1-Unentschieden abgetrotzt. Lukas Kauba hatte seine Crew in Führung gebracht, Raphael Streitwieser für die Saalfeldner noch vor dem Pausenpfiff ausgeglichen.

Fotocredit: Jasmin Walter (ARCHIVBILD)

 

FC Pinzgau mit später Antwort 

Obwohl der FC Pinzgau Saalfelden kurzfristig einige Spieler vorgeben musste, konnte gegen den Tabellenführer aus Seekirchen das hohe Tempo von Beginn an mitgegangen werden. Nachdem beide Lager vor der gegnerischen Hütte erstmals vorstellig geworden waren, wusste Kauba in der 18. Spielminute eine ideale Flanke mit einem nicht weniger tollen Abschluss zu verwerten - 1:0. "In den ersten Minuten haben wir ein bisschen eine Anlaufzeit gebraucht, hatten zu viel Respekt, aber dann konnten wir die Schlagzahl erhöhen und haben unsere Sache sehr ordentlich gemacht", bilanzierte FCPS-Coach Christian Ziege. Die Gäste ließen trotz des Rückstandes nicht locker und kämpften sich mit Fortdauer der ersten Halbzeit wieder ins Spiel zurück. Den Lohn gab's spät: Wenige Momente nachdem Schwaighofer nur die Stange getroffen hatte, drückte Kumpane Streitwieser zum 1:1-Ausgleich ab (45.).

 

Matchbälle blieben ungenutzt 

Die Ziege-Männer waren mittlerweile besser im Spiel, setzten viele Akzente und kontrollierten das Geschehen auf dem Grün über weite Strecken. Nach einer tollen Ballstafette versuchte es Schwaighofer mit einem gefühlvollen Heber, doch der Ball verfehlte nur hauchzart sein Ziel. Eine Viertelstunde vor dem Ende fanden die Hausherren ihre erste große Chance im zweiten Durchgang vor, bei der sich Schröcker einmal mehr mit einer spektakulären Parade auszeichnete. Kurz vor Ultimo folgte jeweils ein Matchball auf beiden Seiten: Erst verzog Saalfelden-Joker Vadze, ehe die Seekirchner mit einem wuchtigen Kopfball nur knapp am Sieg vorbeibrasten. Am Ende blieb's bei der gerechten Punkteteilung. "Nach der letzten Woche war es ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung", so Ziege.