Ex-Bramberg-Trainer beerbt Lessacher als Golling-Coach

Regionalligist Golling hat in der Winterpause einen Trainerwechsel vollzogen. Wie bekannt wurde, wird Johannes Schützinger in die Fußstapfen von Christoph Lessacher treten. Lessacher, der mit den Gollingern im Vorjahr den Meistertitel in der Salzburger Liga eingetütet hat, wird sich künftig verstärkt um Studium und Trainerausbildung kümmern.

Sagte Golling mit Jahresende Servus: Christoph Lessacher.

Fotocredit: Adi Aschauer

 

Schützinger findet neuen Klub

"Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Golling ist eine Mannschaft mit vielen jungen und motivierten Spielern", sagt Neo-Übungsleiter Schützinger. Der 38-Jährige, der im Herbst noch an der Seitenoutlinie von Salzburg-Ligist Bramberg gestanden war, hatte ursprünglich mit einem möglichen Engagement beim FC Pinzgau spekuliert. "Ich hab' immer gesagt, wenn sich diesbezüglich eine Tür öffnet, dann wechsle ich. Und ja, es gab zwar inoffizielle Gespräche, aber keine fixe Zusage." Weil sich die Saalfeldener jedoch dafür entschieden hatten, am eigentlichen Interimstrainer Markus Fürstaller festzuhalten, knallte die Tür für Schützinger unverhofft wieder zu. Ebenfalls ausgeschlossen: Die Rückkehr zu den Brambergern. Die hatten mit Stoyan Uzunov schon den neuen Mann auf der Trainerbank präsentiert. Ärger verspüre er keinen. "Saalfelden hatte unter Markus' Leitung im Herbst einen tollen Lauf. Das gönne ich ihm natürlich sehr."

 

Golling kämpft um Ticket fürs Obere Playoff

Wenige Wochen nach Schützingers zerplatztem Saalfelden-Traum ist er nun beim SC Golling untergekommen. Da zog Meistertrainer Christoph Lessacher mit Jahresende einen Schlussstrich und wird sich demnächst auf die Masterarbeit seines Lehramtstudiums, auf die Bachelorarbeit (Sportwissenschaft) und den letzten Kursteil der A-Trainerlizenz konzentrieren. "Im Moment hab' ich genug zu tun. Das sind jetzt mal die wichtigen Dinge und den Rest lasse ich mal auf mich zukommen", erklärt Lessacher. Hungrig nach Erfolg würde Schützinger mit seinem neuen Arbeitgeber liebend gerne den Sprung ins Obere Playoff schaffen. "Wir werden in den verbleibenden Spielen alles dafür geben. Wenn's gut läuft, schaffen wir es. Wenn nicht, wäre es auch kein Beinbruch." Aktuell befinden sich die Tennengauer als Tabellensechster zwei Punkte über dem ominösen Strich.