3:0 in Anif! "Sehr souveräne" Nonntaler machen da weiter wo sie aufgehört haben

Was war das für ein grenzgenialer Auftakt in die neu installierte Regionalliga Salzburg, den es Ende Juli in der Nonntaler HCS-Arena zu sehen gab. Viel Spektakel, acht Tore und am Ende verdutzt dreinschauende Anifer, die letztendlich einen komfortablen Drei-Tore-Vorsprung nicht über die Runden brachten. Und auch heute warben der USK Anif und der SAK 1914 einmal mehr für den Salzburger Fußball - wenn auch nicht so imposant wie noch in Runde eins. Nachdem die Blau-Gelben in Durchgang eins in Führung gingen, legten sie in der zweiten Hälfte noch zweimal nach und gewannen schlussendlich mit 3:0. 

 

Pfosten und ein zuverlässiger Keeper retteten knappen SAK-Vorsprung in die Pause

Dem Tabellenführer glückte ein Start nach Maß, durften die Nonntaler bereits nach neun Minuten zum ersten Mal die Hände in Richtung Anifer Himmel reißen: Philipp Stadlmann verwertete ein Strobl-Zuspiel mit links ziemlich sicher zum 0:1. So richtig in einen Rausch spielte sich der SAK in der weiteren Folge nicht, ganz im Gegenteil, wie Präsident Christian Schwaiger offenbarte: "Die Anifer waren nicht leicht zu bespielen. Kurz vor der Halbzeitpause hatten wir doppeltes Glück." Erst scheiterten die Anifer am Alu, wenig später fanden sie in SAK-Goalie Hans-Peter Berger ihren Meister. 

 

Binnen drei Minuten war das Licht bei den Anifern aus

Ähnlich wie in Hälfte eins fanden die Gäste nach der Pause sehr gut und vor allem sehr schnell in dieses Aufeinandertreffen. Elf Minuten lief der zweite Durchgang, ehe Benjamin Taferner einen Steilpass durch die Hosenträger von Heim-Keeper Marvin Aumayr ins Tor bugsierte - 0:2 (56.). Drei Minuten danach war dann wohl endgültig der Sack zu: SAK-Kapitän Robert Strobl stellte vom Punkt auf 0:3 (59.). "Danach hat sich nicht mehr viel getan. Wir hatten noch die eine oder andere Chance, aber im Grunde passt der Sieg in dieser Höhe. Wir machten heute nicht unser bestes Spiel, aber unterm Strich war es schon sehr souverän", geht das Sommermärchen für Schwaiger weiter. Über den Bericht in der Kronen Zeitung konnte er nach dem Spielende nur schmunzeln: "Da stand, dass uns Saalfelden mit dem gestrigen Sieg unter Druck setzte. Aber heute kann ich stolz sagen, dass wir dem Druck der Saalfeldener Stand gehalten haben."

 

Die Besten beim SAK: Hans-Peter Berger (TW), Markus Berger (IV), Daniel Raischl (DM).

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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