Hartes Stück Arbeit - Primus SAK zwingt Kuchl spät in die Knie

Letzte Woche war dem SV Kuchl im Heimspiel gegen Seekirchen noch der erwünschte "Big Point" gelungen, nun stand im Zuge der Englischen Woche die schwere Auswärtspartie beim SAK 1914 auf dem Programm. Die Nonntaler, die sich voll auf Kurs Aufstieg befanden, ließen bezüglich Favoritenrolle keine Zweifel aufkommen und setzten sich schlussendlich klar mit 5:2 durch. 

 

Ligakrösus drehte die Partie

Der Start in dieses Aufeinandertreffen verlief für die Blau-Gelben nicht wirklich glatt. "Gegen Kuchl tun wir uns immer schwer", vermeldete SAK-Präsident Christian Schwaiger. In Minute 19 folgte schließlich das 0:1: Constantin Resch fasste sich ein Herz und traf mit seinem Weitschuss ins Schwarze. Die Gäste aus dem Tennengau blieben am Drücker und kamen zu weiteren Gelegenheiten, um ihre Führung auszubauen. Bitter: Kuchl blieb in dieser Phase ein Elfmeter verwehrt. "Aber auch der SAK hatte immer wieder Chancen. Das muss man ganz klar sagen", berichtete Helmlinger von einem interessanten Hin und Her. Kurz vor dem Pausentee zeigte dann Schiedsrichter Thomas Steinbeck doch noch auf den Punkt - allerdings auf der anderen Seite. "Das ganze Stadion hat gesehen, dass das keiner war", fühlte sich Gäste-Coach Mario Helmlinger benachteiligt. SAK-Kapitän Robert Strobl trat an, traf und stellte auf 1:1 (40.). Vier Minuten später kam es für die Helmlinger-Truppe noch böser: Als Abwehrmann Marco Oberst zum 2:1 einköpfte, roch es ziemlich stark nach Abseits (44.). 

 

Kuchler fighteten bis zum Schluss

In Durchgang zwei erhöhten die Nonntaler die Umdrehungsfrequenz. Weil jedoch die Blau-Gelben ihre Chancen nicht verwertet werden konnten, blieb es lange beim 2:1. In Minute 71 kam in der HCS-Arena schließlich Jubel auf: Mersudin Jukic zimmerte eine Peter-Vorlage volley in die Maschen - 3:1. Vorentscheidung? Nein! Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit glückte dem SVK durch einen Treffer von Matthias Seidl der neuerliche Anschluss (89.). "Wir haben danach noch einmal alles versucht, um das Wunder zu schaffen", hoffte Helmlinger auf einen Punktgewinn. Doch die Hoffnung Helmlingers wahrte nicht lange, stellte Philipp Stadlmann lediglich 60 Sekunden später den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her - 4:2 (90.). Das letzte Highlight in dieser Begegnung gab's in der vierten Minute der Nachspielzeit, als Simon Sommer mit einem staubtrockenen Schuss ins lange Eck den 5:2-Endstand markierte. "Es war nicht das beste Spiel von uns, aber ich denke, dass wir uns aufgrund der individuellen Klasse am Ende verdient durchgesetzt haben", meinte Schwaiger. Helmlinger war indes mit dem Auftreten seiner Buben sehr zufrieden: "Der SAK konnte sich bis in die Schlussminute nicht sicher sein, ob er das Spiel auch wirklich gewinnt. Wie die ersten zwei Gegentore gefallen sind, ist natürlich für uns sehr bitter. In Summe hat der SAK aber gezeigt, dass er zurecht an der Spitze steht."

 

Die Besten beim SAK: Daniel Raischl (ZM), Philipp Stadlmann (LM).

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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