"Seven Up" gegen Bischofshofen! Salzburger Austria schießt sich Frust von der Seele

Der SV Austria Salzburg ging bislang durch ein Wellenbad der Gefühle. Nach sechs Niederlage in Serie gab's in Runde 11 daheim gegen Anif (3:2) die ersten Zähler seit langem. Am letzten Wochenende standen die Violetten in Kuchl (0:1) allerdings wieder mit leeren Händen da. Gestern bat die Schaider-Truppe das Tabellenschlusslicht SK Bischofshofen zum Tänzchen. Alles andere als ein voller Erfolg wäre für die Landeshauptstädter eine herbe Enttäuschung gewesen. Die "Doppelpacker" Lukas Purkrabek und Marco Hödl sowie Hannes Endletzberger, Andrej Lazarevic und Lukas Paulik sorgten für einen 7:0-Kantersieg und damit für einen mehr als gelungenen Fußballnachmittag.

 

Überlegene Austrianer machten früh alles klar 

Im "Wohnzimmer" der Salzburger Austria ging es gleich von Beginn an Schlag auf Schlag. Die Anzeigetafel zeigte überschaubare drei Minuten an, ehe Defensivmann Hannes Endletzberger einen Hödl-Corner mit dem frühen Führungstreffer veredelte - 1:0 (3.). In Minute 12 legten die Hausherren nach: Luka-Nils Sandmayr brachte Andrej Lazarevic in Szene, der den Vorsprung der Städter verdoppelte - 2:0. Wieder wurde die Partie nur wenige Augenblicke älter, als der Käse wohl vorzeitig und endgültig gegessen war: Marco Hödl netzte nach Mayer-Assist zum 3:0 ein (16.). "Dass wir von Anfang an gleich unsere Chancen genützt haben, war der Schlüssel zum Erfolg", erklärte Austria-Trainer Christian Schaider. Mit einem mehr als komfortablen Drei-Tore-Vorsprung im Rücken blieben die Städter bis zum Pausentee dominant und hatten das Geschehen vollkommen unter Kontrolle. "Die ein oder andere gute Möglichkeit war noch dabei", so Schaider.

 

Schützenfest in Violett 

Nachdem die Seiten gewechselt wurden, machte es den Anschein, als hätte die Schaider-Crew ihren Torhunger noch lange nicht gestillt. Ein Doppelschlag binnen 120 Sekunden brachte die Männer in Violett zwischenzeitlich mit 5:0 voran: Erst traf Joker Lukas Purkrabek nach Sandmayr-Zuspiel (55.), kurz darauf war der agile Außenspieler bei einer Mayer-Ecke zur Stelle (57.). "Die Wechsel haben noch einmal richtig Schwung gebracht", rieb sich Schaider die Hände. Weil Schiedsrichter Ramiz Begovic nach einem Foul an Lukas Purkrabek in der BSK-Box auf den Punkt zeigte, machten die Heimischen gar das halbe Dutzend voll. Der Torschütze? Marco Hödl - 6:0. Der Schlusspunkt in einer eingleisigen Begegnung blieb Einwechselspieler Lukas Paulik vorbehalten, der im Finish die bärenstarke Leistung der Austrianer mit dem 7:0 schmückte (85.). "Nach der bitteren Pleite in Kuchl ein 7:0 gegen Bischofshofen spricht für die Mannschaft. Der Sieg war auch in dieser Höhe verdient und hätte sogar noch höher ausfallen können", lautete Schaiders finales Statement.

 

Die Besten bei der Austria: Andrej Lazarevic (ST), Luka-Nils Sandmayr (LM), Marinko Sorda (ZM), Lukas Marasek (ZM), Lukas Purkrabek (RM).

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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