1:1! Vorentscheidung im Fight um Platz zwei vertagt

Nach 13 absolvierten Runden befand sich der FC Pinzgau Saalfelden weiterhin auf Kurs Play-Off. Mit dem deutlichen und hochverdienten 5:1-Triumph in Anif unterstich die Crew von Coach Christian Ziege  am abgelaufenen Wochenende einmal mehr, in welch toller Verfassung sie steckt. Am gestrigen Freitagabend kam mit dem SV Seekirchen der aktuelle Tabellendritte in die SaalfeldenArena, in der die Pinzgauer mit einem Heimsieg die zweite Position in der Regionalliga Salzburg so gut wie fixieren konnten. Doch daraus wurde nichts. Fabian Neumayr brachte die niedriger eingeschätzten Seekirchner in Front, Heim-Akteur Michael Piljanovic blieb nur mehr der Ausgleichstreffer - 1:1.

 

 

Führungstreffer als verdienter Lohn für Seekirchen

Im Vergleich zum 5:1 in Anif auf sechs Positionen (Fürstaller, Adams, Ruiz, Gadenstätter, Brody, Colic fehlten) verändert, versuchten die Hausherren dennoch das Kommando frühzeitig zu übernehmen. Aber Ziege erkannte: "Seekirchen war der erwartet unangenehm zu bespielende Gegner, der sehr aggressiv gegen den Ball arbeitete." Die Gäste wussten in der Defensive zu überzeugen und setzten im Spiel nach vorne den einen oder anderen Nadelstich. Nachdem das Chancenplus klar auf Seiten der Flachgauer gelegen war, drückte Fabian Neumayr nach Bernhard Biribauers 35-Meter-Pass zur verdienten SVS-Führung ab - 0:1. Bitter für den FC Pinzgau: Sekunden zuvor räumte Seekirchen-Goalie Nico Tezzele Tamas Tandari aus dem Weg. Die Hausherren forderten Rot wegen Torraub, doch die Pfeife von Schiedsrichter Cetin Yorulmaz blieb stumm. Ein Platzverweis wäre definitiv zu hart gewesen, aber den Freistoß in aussichtsreicher Position hätte es geben müssen. Wenig später fand Michael Piljanovic nach einem ruhenden Ball von Niklas Seiler in Tezzele seinen Meister. 

 

Saalfelden schraubte Drehzahl nach oben

Egal was Ziege seinen Mannen in der Halbzeit gesagt hatte, es trug Früchte. Saalfelden ging nach dem Seitenwechsel sehr dominant zu Werke, verbuchte ein hohes Maß an Ballbesitz und näherte sich stückweise dem Ausgleichstreffer. In der 68. Spielminute bekamen die rund 450 Besucher schließlich die zweite Bude an diesem Fußballabend zu sehen: Erst wurde ein Seiler-Corner abgeblockt, Seilers zweite Hereingabe fand Michael Piljanovic, der die Murmel unhaltbar ins linke untere Eck köpfelte - 1:1. Das Momentum lag nun ganz klar bei den Pinzgauern, die in der Schlussphase dieser Begegnung noch einmal mächtig auf die Tube stiegen. Sowohl die vehement drückende Ziege-Truppe als auch die Seekirchner im Konter hätten gut und gerne auf die Siegerstraße einbiegen können, doch an der Punkteteilung änderte sich schlussendlich nichts mehr. "Wir sind sehr zufrieden, einen Punkt in Saalfelden geholt zu haben. In Summe war es kein Glückspunkt, sondern verdient", hatte Seekirchens Coach Alexander Schriebl gut lachen. Ziege blieb indes am Boden: "Sicher waren wir in der zweiten Hälfte überlegen, aber wir müssen auch einmal mit einem Unentschieden zufrieden sein."

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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