Blau-Gelb siegt in Grödig und löst Play-off-Ticket

Weil der SAK 1914 in den bisherigen 13 absolvierten Partien sage und schreibe 37 Zähler gesammelt hatte, ergab sich gestern im Gastspiel beim SV Grödig die große Chance, sich vorzeitig das Play-off-Ticket zu sichern. Gesagt, getan. Zwar brachte Ex-SAKler Stefan Federer Grödig früh in Front, doch die Tore von Daniel Raischl, Josef Weberbauer und Julian Feiser sorgten am Ende für einen verdienten 3:1-Erfolg der Blau-Gelben.

 

Hausherren erwischten Primus am falschen Fuß

Etwa 650 Kiebitze sahen gestern Nachmittag einen Grödiger Auftakt nach Maß, zirkelte Stefan Federer nach nur vier gespielten Minuten einen Freistoß in die Maschen - 1:0. "Grödig hat uns in der Anfangsphase überrascht. Da hatten wir überhaupt keinen Zugriff", gab SAK-Präsident Christian Schwaiger zu. Doch wie schon so oft in dieser Spielzeit brauchten die Nonntaler auch dieses Mal erst eine auf die Nuss, um schließlich zu funktionieren. "Ich weiß nicht, warum wir das nicht gleich auf den Rasen bringen. Erst muss das Gegentor her, dann schalten die Burschen einen Gang nach oben und das Werkl fängt zum Rennen an", zündeten Schwaigers Männer in Blau-Gelb zum wiederholten Male etwas verspätet den Turbo. Nachdem im Verlauf des ersten Durchgangs das Chancenplus auf die Seite der Landeshauptstädter gewandert war, mussten sich die mitgereisten SAK-Anhänger bis zur 42. Spielminute gedulden, ehe Daniel Raischl bei einem Eckball am höchsten sprang und zum 1:1 einnickte. Bittere Randnotiz für den Primus: Kurz vor dem Ausgleichstreffer war der Arbeitstag von Innenverteidiger Marco Oberst früher als erwartet zu Ende. "Nichts Gravierendes. Ich hoffe, dass er gegen Seekirchen wieder dabei ist. Nichtsdestotrotz mussten wir improvisieren", so Schwaiger.

 

SAKs individuelle Klasse stellte Grödig kalt

Weil die Städter im zweiten Abschnitt das Tempo und die Intensität erhöhten, wurde die Dominanz immer deutlicher. "Die zweite Halbzeit ist unsere Stärke. Grödig ist schließlich nicht mehr so gut zurecht gekommen wie noch vor der Pause", zeigte sich Schwaiger happy. Bereits zu Beginn der zweiten 45 Minuten avancierte Liga-Bomber Mersudin Jukic zum Assistkönig: Erst bediente er Josef Weberbauer (49.), um fünf Minuten später Julian Feiser das 1:3 aufzureiben (54.). "Für Feiser freut es mich besonders, zumal er lange out war", strahlte Schwaiger. Den Turnaround verdankte Schwaiger der indivduellen Klasse: "Ich habe mit Miro, dem Grödiger Trainer gesprochen. Während Jukic die Stanglpässe dahin bringt, wo sie hingehören, gehen die der Grödiger irgendwo hin. Das ist eine individuelle Qualität, die oft den Unterschied ausmacht." Die Nonntaler schafften es schließlich, den Vorsprung staubtrocken über die Ziellinie zu bringen und stehen damit bereits nach 14 gespielten Partien fix im Play-off. "Summa summarum ein verdienter Sieg, weil wir aus meiner Sicht die bessere Mannschaft waren", meinte Schwaiger abschließend.

 

Die Besten beim SAK: Pauschallob (herausragend: Daniel Raischl (ZM), Mersudin Jukic (ST), Julian Feiser (ZM)).

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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