"Es fehlt ein gewisses Erfolgserlebnis" - Nonntaler Grünschnäbel unterliegen "cleverem, routiniertem" Anif

Vier Tage nach der deutlichen 0:4-Auswärtspleite in Seekirchen setzte es für den SAK 1914 im heutigen Heimspiel gegen den USK Maximarkt Anif eine weitere Schlappe in derselben Höhe. Die von Georg Hauthaler trainierten Anifer durften sich bereits zur Halbzeitpause über einen gemütlichen Vorsprung freuen, schraubten diesen in den zweiten 45 Minuten noch zweimal nach oben. 

 

Fotocredit: USK Maximarkt Anif

 

Nach anfänglicher Schlafmützigkeit folgte pure Spielkontrolle

"Wie schon gegen Seekirchen haben wir auch dieses Mal richtig gut angefangen", zog SAK-Coach Roman Wallner ein erstes Fazit und beobachtete äußerst engagierte Nonntaler, die sich für ihre anfänglichen Bemühungen jedoch nicht belohnen konnten. "Es fehlt ein gewisses Erfolgserlebnis, das nötige Glück, welches wir uns erarbeiten müssen", so Wallner. Nachdem die Gäste erst etwas verspätet aktiv wurden und ihre fünf- bis zehnminütige Akklimatisationsphase überwunden hatten, durften sie prompt den Führungstreffer bejubeln: Danner bediente mit dem Außenrist im Rutschen Alem Huremovic, der die Murmel ins kurze Eck jagte - 0:1 (14.). "Die tiefen Bälle, die der SAK grundsätzlich gerne spielt, haben wir gut unterbunden", verriet Gäste-Trainer Georg Hauthaler das Anifsche Erfolgsrezept. Weil Alexander Briedl mit seinem Flatterball aus gut 20 Metern ins Schwarze traf, ging der USK schließlich mit einem komfortablen Zwei-Tore-Vorsprung in die Katakomben. Für Hauthaler alles andere als überraschend: "Wir haben wenig zugelassen und das Spiel gut im Griff gehabt. Der SAK wurde eigentlich nur nach Standards gefährlich."

 

Blutjunge Wallner-Elf musste einmal mehr Lehrgeld zahlen

Ähnlich wie in der ersten Halbzeit brauchten die Hauthaler-Jungs auch nach dem Seitenwechsel eine gewisse Anlaufzeit, um in die Gänge zu kommen. Je länger der zweite Spielabschnitt aber dauerte, desto dominanter wurden die Anifer. Bis zum nächsten Highlight musste die Anzeigetafel Spielminute 69 anzeigen: Bachleitner brach auf links durch, setzte Capitano Rene Zia in Szene, der auf 0:3 stellte. "Anif war cleverer und routinierter", brachte es Wallner auf den Punkt. Das Endresultat markierte Thomas Höltschl im Finish, als er ein Lürzer-Zuspiel überlegt in den oberen Knick setzte - 0:4 (86.). "Verdient", gab's für Hauthaler in Bezug auf die Gerechtigkeit des heutigen Erfolges keine zwei Meinungen. Wallner versuchte hingegen, die Dinge zu relativieren: "Man darf nicht vergessen, dass wir eine junge Mannschaft haben, die momentan den ein oder anderen Ausfall kompensieren muss. Gewisse Fehler gehören abgestellt, dafür benötigt es aber auch Geduld. Vom Einsatz her kann ich den Burschen überhaupt keinen Vorwurf machen."

 

 

 SAK 1914  0:4 (0:2)  USK Maximarkt Anif   

Nonntal, SR: Bernd Hirschbichler

 

Torfolge: 0:1 Alem Huremovic (14.), 0:2 Alexander Briedl (30.), 0:3 Rene Zia (69.), 0:4 Thomas Höltschl (86.)

 

Die Besten bei Anif: Max Danner (DM), Rene Zia (OM), Milos Savic (RS)

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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