Nicht schon wieder! St. Johann versemmelt gegen SAK neuerlich 1:0-Führung

Sowohl gegen Bischofshofen (1:1) als auch gegen Anif (1:1) lag der TSV St. Johann zwischenzeitlich mit 1:0 in Front. Haargenau das gleiche Prozedere gab's im heutigen Heimmatch gegen den SAK 1914. Oberkofler ballerte die Pongauer fast schon etatmäßig voran, um sich im Schlussakt doch wieder um die drei Punkte zu bringen. "Leider zieht sich das bei uns momentan durch", musste sich St. Johann-Trainer Ernst Lottermoser abermals mit einer Punkteteilung zufrieden geben.

 

 

Fotocredit: FMT-Pictures/T.A.

 

Überlegene St. Johanner konnten nicht nachlegen

Es dauerte nicht lange, bis die Hausherren die notwendige Betriebstemperatur erreicht hatten. St. Johann fand schnell und gut in dieses Aufeinandertreffen und dominierte in Hälfte eins ganz klar das Spielgeschehen. Der Führungstreffer lag lange in der Luft, fiel schließlich in Minute 35 - erzielt von Sebastian Oberkofler. "Wir hätten zur Pause mindestens mit zwei oder drei zu null führen müssen", untermalte Lottermoser die Überlegenheit seiner St. Johanner. "Und einen Elfmeter kriegen müssen", fügte SAK-Coach Roman Wallner hinzu, der mit der Performance seiner Crew nicht wirklich happy sein konnte: "Es war keine gute Halbzeit von uns."

 

Wallner-Boys dekorierten Leistungssteigerung mit Ausgleichstreffer

Die Nonntaler waren im zweiten Durchgang gewillt, mehr für das Spiel zu tun. Und das taten sie auch. "Nach der Pause haben wir ein ganz anderes Gesicht gezeigt", vermeldete Wallner. Lottermoser trank aus demselben Glas: "Der SAK wurde besser und besser." Nachdem die Städter aus ihren Möglichkeiten vorerst keine Nutzen ziehen konnten, musste die Partie schließlich ganze 84 Minuten alt werden, ehe der zu diesem Zeitpunkt hochverdiente Ausgleichstreffer fiel: Weil TSV-Schlussmann Waltl nach einem ruhenden Ball der Gäste nicht ordentlich zupacken konnte, streichelte Matthias Öttl die Murmel zum 1:1 über die Linie. "Danach hatten wir sogar die Chance aufs zweite Tor", kamen Wallner und seine Blau-Gelben dem Sieg noch einmal sehr nahe. Auf Seiten der Heimelf vergab Scherer nach Ajibade-Querleger den Matchball. "Wir haben gut angefangen, gut gespielt, aber leider das 2:0 nicht gemacht. Somit müssen wir mit dem einen Punkt leben", war für Lottermoser definitiv mehr drin. Selbiges galt für Wallner, der summa summarum jedoch froh war, etwas Zählbares aus der Pongauer Bezirkshauptstadt mitgenommen zu haben: "Ich bin zufrieden, vor allem mit der Leistung in der zweiten Halbzeit. Freilich haben wir noch einige gute Chancen gehabt, aber es ist wichtig, dass wir überhaupt zu diesen kommen."

 

 

 TSV St. Johann  1:1 (1:0)  SAK 1914 

St. Johann, SR: Wolfram Aufschnaiter

 

Torfolge: 1:0 Sebastian Oberkofler (35.), 1:1 Matthias Öttl (84.)

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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