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7:0! FC Pinzgau nagelt Anif ans Brett

Der Tabellensechste FC Pinzgau Saalfelden fuhr gegen den auf Rang drei liegenden USK Maximarkt Anif einen souveränen 7:0-Kantersieg ein. Die Pinzgauer konnten mit viel Spielwitz und einem erfrischenden Offensivspektakel begeistern. Starkes Kollektiv: Gleich fünf verschiedene Kicker trugen sich in die lange Liste der Torschützen ein - lediglich Flügelwirbler Jonas Schwaighofer und Spielgestalter Joao Pedro trafen doppelt.

 

Fotocredit: Jasmin Walter

 

Ziege-Männer brannten Offensivfeuerwerk ab

"Wir haben von Anfang an sehr mutig agiert und sind gut in die Umschaltsituation gekommen", beäugte Saalfelden-Trainer Christian Ziege ausgeschlafene Hausherren, die bei sommerlichen Temperaturen gut ins Geschehen fanden. Dennoch mussten die Hausherren in der Anfangsphase einen Schreckmoment verdauen: Die Gäste führten einen Freistoß aus knapp 40 Metern schnell aus und stellten Schröcker auf die Probe. Der Schlussmann der Pinzgauer konnte mit vollstem Einsatz und in letzter Sekunde gerade noch einen frühen Rückstand verhindern. Danach kam das Spiel der Hauherren so richtig auf Touren. Fürstaller nutzte die erste gute Möglichkeit zur verdienten Führung (12.), ehe Joao Pedro nach tollem Haken und präzisem Abschluss im Strafraum auf 2:0 erhöhte (18.). Wenige Augenblicke später zog Schwaighofer in Robben-Manier nach innen und sorgte für den dritten Treffer an diesem Samstagnachmittag - 3:0 (23.). Nach etwas mehr als einer halben Stunde war es erneut Schröcker, der mit einer sehenswerten Flugeinlage einen Freistoß der Gäste aus der Ecke kratzte. Damit aber nicht genug: Schwaighofer beförderte eine Fürstaller-Traumflanke mit einem wuchtigen Kopfball zum 4:0 in die Maschen (41.), kurz darauf sorgte Tandari mit einem sehenswerten Heber für die 5:0-Pausenführung (45.+1.).

 

Gierige Saalfeldener bekamen nicht genug

Auch in der zweiten Spielhälfte kontrollierten die Pinzgauer Ball und Gegner und zeigten erfrischenden Offensivfußball sowie sehenswerte Ballstafetten. Nach einem Pass in den Rückraum wurde der Fürstaller-Abschluss im letzten Moment geblockt. Kurz darauf scheiterte Tandari aus spitzem Winkel. In der 68. Minute wurde Joao Pedro an der Strafraumgrenze mustergültig angespielt. Der Brasilianer nahm sich die Kugel perfekt mit und erhöhte mit einem platzierten Abschluss auf 6:0. In der Schlussphase verhinderte die Stange nach einem Tandari-Schlenzer den siebenten Treffer, der dann in der Nachspielzeit doch noch fallen sollte: Adjei fasste sich ein Herz und hämmerte das Spielgerät aus 35 Metern unhaltbar in den Winkel. Letztendlich feierte die Mannschaft von Christian Ziege einen mehr als verdienten Heimsieg, der auch gegen harmlose Anifer in dieser Höhe völlig in Ordnung ging. "Mit unserer Leistung sind wir heute sehr zufrieden. Mich freut es, dass sich unsere Mannschaft heute belohnen und einen klaren Sieg einfahren konnte. Sieben Tore passieren einem Team nicht jeden Tag. Von dem her gibt uns das für die nächsten Spiele noch einmal eine ordentliche Portion an Selbstvertrauen“, bilanzierte Christian Ziege.

 

Die Besten bei Saalfelden: Pauschallob

 

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