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Kuchl als Stolperstein St. Johanns

Sage und schreibe 63 Tage lang blieb Leader TSV St. Johann in der Regionalliga Salzburg ohne Niederlage. Heute mussten sich die Pongauer Überflieger dem SV Kuchl relativ klar mit 0:3 beugen. Simon Seidl sorgte für Anfang- und Schlusspunkt, Kompagnon Alexander Hofer markierte das zwischenzeitliche 2:0.

Fotocredit: Fussball-Impressionen vom Salzburger Unterhaus (ARCHIVBILD)

 

Aufgrund etlicher guter Chancen: Kuchls Pausenvorsprung "zu knapp"

Der Tabellenführer aus dem Pongau trat die Reise zum Tabellenvierten Kuchl ohne sieben Stammspieler an. "Nichtsdestotrotz hatten wir uns für diese Partie viel vorgenommen", war St. Johann-Trainer Ernst Lottermoser vor der 14. Runde frohen Mutes. Die Gäste mussten ihre geschmiedeten Pläne allerdings schon nach acht gespielten Minuten über den Haufen werfen: Nach einem Einwurf legte Hübl auf Simon Seidl ab, der die Murmel staubtrocken ins lange Eck setzte - 1:0. Die Hausherren kamen im Laufe der ersten Halbzeit zu weiteren guten Einschussgelegenheiten. "Wir haben das Spiel von Beginn an in der Hand gehabt, richtig gut gespielt und St. Johann nicht viele Möglichkeiten gegeben. Im Endeffekt war die 1:0-Führung zur Pause zu knapp", hätte sich Kuchl-Coach Mario Helmlinger den ein oder anderen Torerfolg mehr gewünscht. Indes erinnerte sich Lottermoser an zwei ganz gute Offensivmomente seiner St. Johanner zurück, aus denen Ajibade und Ellmer jedoch keine Nutzen ziehen konnten.

 

Hofer und Simon Seidl besiegelten zweiten St. Johanner "Nuller"

Nach dem Wiederankick erhöhten die Lottermoser-Männer den Druck. "Wir haben viel Risiko genommen, etwas Zählbares hat dabei aber leider nicht herausgeschaut", seufzte Lottermoser. Die Kuchler konnten sich inmitten der Pongauer Drangphase stets befreien und im Konter ihre Nadelstiche setzen. Als Hofer nach einem schnell abgespielten Pargan-Freistoß auf 2:0 stellte (71.), schien die Messe gelesen. Für den Schlussstrich fühlte sich 1:0-Schütze Simon Seidl zuständig, der einen Fötschl-Assist zum 3:0 nützte (80.). "Wir haben gesehen, dass es Niederlagen auch noch gibt. Die Mannschaft hat den ersten Moment gut verdaut und brennt schon auf das Spiel gegen die Austria", krempeln Lottermoser und seine St. Johanner nach der erst zweiten Saisonpleite ihre Ärmel nach oben. 

 

Die Besten bei Kuchl: M. Seidl, S. Seidl, Hofer

 

 

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