Vereinsbetreuer werden

FC Pinzgau unterliegt leidenschaftlichem SAK

Der FC Pinzgau Saalfelden hat im Duell mit dem SAK 1914 die zweite Heimschlappe in Folge kassiert. Eine Woche nach der 1:2-Niederlage gegen Seekirchen mussten sich die Ziege-Männer leidenschaftlich perfomenden Nonntalern heute Nachmittag mit 2:3 beugen. Nachdem die Pinzgauer einen zweimaligen Rückstand wettgemacht hatten, konnten sie nach Petrit Nikas zweitem Strich nicht mehr zurückschlagen.

Fotocredit: Jasmin Walter

 

Keine Höhepunkte in der ersten Spielhälfte

Ein dichtes Schneetreiben in der SaalfeldenArena war in Durchgang eins wohl das einzige Highlight. "Das Spiel war richtig einschläfernd", erzählte SAK-Trainer Roman Wallner. Die beste Chance der ersten 45 Minuten verbuchte der SAK, doch der Heber von Nika sauste knapp über den Querbalken. Die Saalfeldner tauchten ebenso das ein oder andere Mal vor dem Kasten der Nonntaler auf. Erst blieb Gvozdjar im letzten Moment an SAK-Handschuh Vallant hängen, kurz vor der Pause feuerte der aufgerückte Schwaighofer einen Distanzschuss ab - ohne Erfolg.

 

Der dritte Anlauf saß: SAK brachte knappen Vorsprung über die Runden

Spielabschnitt zwei startete aus Sicht der Hausherren denkbar ungünstig. Nach einem nicht erfolgreichen Klärungsversuch von FCPS-Keeper Schröcker hatte Nika letztendlich keine Mühe, das Leder ins verwaiste Tor zu streicheln - 0:1 (48.). Vom Nackenschlag völlig unbeeindruckt ließ die Antwort der Pinzgauer nicht lange auf sich warten. Drei Minuten nach dem Führungsgoal der Städter schlug ein Tandari-Geschoss aus der Ferne im Tor ein - Ausgleich, 1:1 (51.). Nachdem Vadze zur Stundenmarke die Führung am Fuß gehabt, allerdings am seifigen Untergrund den Halt verloren hatte, schlugen die Wallner-Boys kurz darauf ein zweites Mal zu: Der zur Halbzeitpause aufs Grün geschickte Dominik Prötsch stellte auf 1:2 (67.). In der Schlussviertelstunde zeigte der FC Pinzgau Comeback-Qualitäten, als Tandari nach Vadze-Vorlage neuerlich den zahlenmäßigen Gleichstand hervorzauberte (78.). Auf der Zielgeraden, genauer gesagt in Spielminute 84 wurde es für die Gastgeber aber herb: Erst flog Heim-Akteur Schwaighofer mit der Ampelkarte vom Feld, dann lotste Nika den SAK zum dritten (!) Mal an diesem Fußballnachmittag auf die Siegerstraße. Trotz Unterzahl fanden die Saalfeldner noch die Gelegenheit auf den Punktgewinn vor, einen wuchtigen Tandari-Kopfball wusste Vallant allerdings gekonnt zu entschärfen. "In der zweiten Halbzeit haben wir mehr investiert, mehr Leidenschaft gezeigt und uns den Sieg unterm Strich verdient", grinste Wallner. Not amused war indes Saalfelden-Betreuer Christian Ziege: "Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht, bringen uns leider oftmals selbst in die Bredouille und laden unseren Gegner zu leichten Toren ein."

 

Die Besten beim SAK: Vallant (TW), Fally (IV), Nika (ST)