Vereinsbetreuer werden

Erster Grödig-Dreier in der Ära Schnöll

Das Warten hat ein Ende! In der 6. Runde des Salzburger Regionalliga-Frühjahrs konnte der SV Grödig den ersten vollen Erfolg unter der Leitung von Coach Thomas Schnöll verbuchen. Danijel Vucanovic geigte beim 2:0-Triumph über den SV Kuchl mit einem Doppelpack auf.

 

Fotocredit: FMT-Pictures/TA (ARCHIVBILD)

 

Auf Klo-Pause folgte Grödiger Führung

Der ehemalige Bundesligist, der heute abermals zehn Spieler vorgeben musste, erwischte einen vielversprechenden Beginn. Nachdem Sfait und Schober ihre Gelegenheiten auf die Führung verpasst hatten, dauerte es letztendlich bis zur 33. Minute, ehe ein Schober-Freistoß das Torgebälk zittern ließ und Vucanovic den Abpraller zum 1:0 über die Linie drückte. Kurios: Wenige Augenblicke zuvor musste die Heimelf kurzzeitig mit einem Spieler weniger auskommen. "Es klingt zwar blöd, aber ein Spieler hatte Durchfall und musste aufs Klo", war Grödig-Dompteur Thomas Schnöll letztendlich froh, dass die Kuchler ihre numerische Überzahl nicht auf die Anzeigetafel brachten. "In dieser Phase konnten sie ihre Aktionen einfach nicht fertigspielen."

 

Schnöll-Crew tütete ersten Sieg im Frühjahr ein

In Hälfte zwei verbuchten die Tennengauer zwar mehr Spielanteile, die besseren Möglichkeiten fanden allerdings die Heimischen vor. "Dass wir die Partie nicht früher entschieden haben, ist heute der einzige Kritikpunkt", ortete Schnöll verjuxte Möglichkeiten von Surr, Sfait, Vucanovic und Savic, die SVK-Handschuh Plainer zum Teil selbst zu vereiteln wusste. Im Finish war der Drops gelutscht, als Kuchls Fritzenwallner den durchbrechenden Sfait nur mit einem Foulspiel stoppen konnte, Rot sah (85.) und Vucanovic im Anschluss auf 2:0 stellte (86.). "Gott sei Dank", jubelte Schnöll nach zuletzt fünf sieglosen Partien am Stück über den ersten Dreier überhaupt. "In den letzten Wochen waren wir nicht vom Glück verfolgt. Die Mannschaft hat die Situation heute gut angenommen und hochverdient gewonnen. Wir sind sehr happy." Kuchl-Sportchef Christian Seidl, der zuvor Sohnemann Matthias in Linz auf die Beine geschaut hatte, verfolgte nur die zweiten 45 Minuten, bemerkte aber, an welchen Stellschrauben künftig unbedingt gedreht werden muss: "Vor dem Tor tun wir uns mit der Chancenerarbeitung momentan sehr schwer."

 

Die Besten bei Grödig: Vucanovic (IV), Wienerroither (RV)