FC Pinzgau müht sich in Grödig zu Arbeitssieg

Das Gastspiel beim Tabellenschlusslicht SV Grödig war für den FC Pinzgau Saalfelden ein hartes Stück Arbeit. Nachdem die Saalfeldener zur Pause mit 2:0 geführt hatten, kamen die Platzherren nach dem Seitenwechsel auf. Mehr als der Anschlusstreffer wollte dem ehemaligen Bundesligisten an diesem Abend jedoch nicht gelingen. Für die Pinzgauer war's unter der Leitung von Neo-Trainer Markus Fürstaller der zweite Sieg im zweiten Spiel.

 

Fürstaller-Crew voll auf Kurs Auswärtssieg

Von Beginn an entwickelte sich eine Partie, in der beide Teams ihre Momente hatten. Sowohl die Grödiger als auch die Pinzgauer agierten in der Anfangsphase nervös und ließen die letzte Konsequenz vermissen. Die erspielten Halbchancen auf beiden Seiten sollten zunächst nicht den gewünschten Erfolg bringen. Im Laufe der ersten Hälfte kamen die Gäste aus dem Pinzgau immer besser in die Partie, sorgten aus einer stabilen Defensive für zunehmend mehr Druck in der Offensive. Nach etwas mehr als einer halben Stunde konnte Heim-Goalie Grabovica einen Schuss von Gvozdjar nur kurz abwehren. Das sollte sich rächen, da Benjamin Hutter gedankenschnell schaltete und den Abpraller zum verdienten 0:1 in die Maschen beförderte (32.). Die Mannschaft von Markus Fürstaller blieb dran, erspielte sich einige gute Möglichkeiten und legte nach einer Ecke nach. Dabei übernahm Eder den perfekt getretenen Corner von Zehentmayr per Volley und jagte das Spielgerät wuchtig zur Saalfeldener 2:0-Halbzeitführung ins kurze Eck (40.).

 

Grödig leckte nach Anschlusstreffer Blut

Der zweite Abschnitt sollte aus Pinzgauer Sicht vielversprechend beginnen. Nach einem schnörkellosen Angriff versuchte Zehentmayr aus der Distanz sein Glück, der Abschluss fiel jedoch zu harmlos aus. Praktisch im Gegenzug zeigten sich die Hausherren effektiver, Finder verkürzte mit einem sehenswerten Schlenzer von der Strafraumgrenze auf 1:2 (50.). Der Tabellenletzte war nun besser im Spiel, versuchte das Momentum zu nutzen und spielte mutig nach vorne. Derweil hielt Pinzgau körperlich dagegen und stand kompakt. In der 80. Minute beinahe die Vorentscheidung. Nach einem Foul an Gvozdjar entschied Schiedsrichter Karlic auf Elfmeter, den Joao Pedro im Anschluss allerdings nicht verwerten konnte. In den Schlussminuten herrschte Hochspannung. Letztendlich überstand die Gastelf Grödigs finale Offensive unbeschadet. "Wir waren nicht so spritzig, haben den Fight aber angenommen und uns durch die Partie gekämpft. Die drei Punkte nehmen wir natürlich sehr gerne", war Pinzgau-Coach Markus Fürstaller heilfroh, dass seine Schützlinge den knappen Vorsprung über die Runden brachten.

 

 

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