Salzburger Liga

Turbo spät gezündet - Zeller blühen nach dürftigem Start doch noch auf!

Der FC Zell am See kam im ersten Saisonabschnitt nur schwer in die Gänge, feierten die Jungs rund um den scheidenden Trainer Wolfgang Reindl ihren ersten "Dreier" erst in Runde sechs. Der verspätete erste Ligasieg gab aber Auftrieb, der den Bergstädtern am Ende den sechsten Zwischenrang bescherte. Ein Blick auf die Statistik verrät, dass sich die Pinzgauer vor allem auf fremden Untergrund enorm schwer taten: Die Zeller holten 15 ihrer insgesamt 22 Zähler im heimischen Alois-Latini-Stadion. Das Ziel der Pinzgauer ist klar formuliert: Den Schwung aus den letzten Spielen mitnehmen und noch einige Plätze in der Tabelle gutmachen.

 

Zeller waren Spätzünder

Im Cup lief es für den FC Zell von Beginn an wie am Schnürchen, in der Liga wollte es hingegen lange nicht sein. Nach fünf gespielten Runden nestete sich der FCZ mit nur einem mageren Pünktchen im Tabellenkeller ein. Am sechsten Spieltag gelang den Jungs von Wolfgang Reindl, der den Verein ab sofort nicht mehr zur Verfügung stehen wird, der langersehnte erste Ligaerfolg. Der hochverdiente 3:0-Derbyerfolg gegen Bramberg war so etwas wie der Dosenöffner, denn danach ging es den Bergstädtern wesentlich leichter von der Hand. Mit dem 8:1-Heimerfolg über Golling sorgten die Zeller zudem für den höchsten Sieg aller bisher gespielten 138 Salzburger Liga-Partien. Unterm Strich ging sich für Zell am Ende noch der sechste Zwischenrang aus. "Summa summarum war der Abschluss mit den fünf Siegen am Stück ganz gut, doch der Auftakt tat uns sehr weh. Wir haben viele Spiele unnötig verloren und uns fehlte einfach über weite Strecken die Konstanz", lässt Patrick Kasper, der Sportliche Leiter des FC Zell am See, das bisher Geschehene Revue passieren. Im Frühjahr will der Vorjahres-Tabellenfünfte noch weiter nach oben klettern. "Die Eliteliga ist nun seit ein paar Tagen beschlossene Sache und für uns ganz interessant. Meiner Meinung nach sind die ersten beiden Plätze an den SAK und die Austria vergeben, doch Tabellenrang drei ist möglich. Diesen werden wir im zweiten Saisonabschnitt auch anpeilen", so Kasper weiter.

 

Pinzgauer Traditionsverein streckt die Fühler aus

Aufgrund des Abganges von Coach Wolfgang Reindl ist man in der Bergstadt noch immer auf der Suche nach dem neuen Mann an der Seitenlinie. "Wir führen tagtäglich Gespräche und schön langsam nimmt die Trainersuche Formen an. Mein Wunsch ist es, gegen Ende der Woche den neuen Trainer präsentieren zu können", verrät Zells Sportlicher Leiter. Das Spielermaterial wird in Zell am See hingegen gleich bleiben. "Bei uns gibt es weder Ab- noch Zugänge. Die Mannschaft hat viel Qualität und ich glaube, dass wir in diesem Bereich nichts verändern müssen", schüttet Kasper hundertprozentiges Vertrauen aus. 

 

Und wie sieht die Vorbereitung in Zell am See aus, Herr Kasper?

"Wann wir offiziell in das Training einsteigen, kann ich noch nicht sagen - das hängt logischerweise vom neuen Trainer ab. Es wir aber so um den 20. Jänner sein. Wir haben die Möglichkeit, zweimal in der Woche am Piesendorfer Kunstrasen zu trainieren. Zudem wird es sieben Vorbereitungsspiele geben. Trainingslager ist heuer keines geplant."

 

Heimauftakt gegen Bürmoos

Für die Bergstädter geht es in der Salzburger Liga am 23. März weiter. Da gastiert mit dem SV Bürmoos (7.) gleich ein Tabellennachbar im Zeller Alois-Latini-Stadion. Im Hinspiel (0:2) standen die Pinzgauer am Ende mit leeren Händen da. Für diesen "Nuller" will sich der FCZ revanchieren und, nicht so wie in Saisonabschnitt eins, von Anfang an gleich in die richtige Spur finden.

 

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