Hoppala - Leader SAK rutscht gegen Kuchl aus

Das Topspiel der 20. Runde ging an diesem Wochenende zweifelsohne in der Nonntaler HCS-Arena über die Bühne. Dort traf der Tabellenführer SAK 1914 auf den Tabellendritten SV Kuchl. Die Blau-Gelben hatten bis dato eine Menge Spaß an der Arbeit und lachten vor diesem Duell mit einem komfortablen Sieben-Punkte-Polster vom Thron. Die Kuchler reisten jedoch mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen in die Landeshauptstadt. Nach dem 2:0-Derbysieg über Puch folgte am letzten Spieltag ein klarer 3:0-Erfolg gegen die Salzburger Austria. Im ersten Saisonduell dieser beiden Mannschaften spielte der SAK ein wenig mit dem Feuer, gab er den letztendlichen 3:2-Sieg, trotz zwischenzeitlicher 3:0-Führung, fast noch aus der Hand.

 

 

Ligaprimus biss sich an kompakter Kuchl-Abwehr die Zähne aus

Die Nonntaler waren gleich von der ersten Minute bemüht, das Ruder an sich zu reißen. Zwar hatten die Buben rund um Coach Andreas Fötschl viel Ballbesitz, doch im Endeffekt rannten sie vergebens an. Die Kuchler hingegen standen in der Defensive sattelfest und warteten auf die Fehler der Blau-Gelben, um dann im Konter Nadelstiche setzen zu können. In der 21. Spielminute bekamen die rund 450 Besucher schließlich den ersten Treffer zu sehen. Allerdings war es nicht der Leader, der über das Führungstor jubeln durfte, sondern Kuchl. Ein Freistoß von Matthias Seidl fand den Weg ins SAK-Tor und brachte die Tennengauer voran - 0:1. Von diesem Gegentreffer aufgestachelt stiegen die Fötschl-Schützlinge nun noch intensiver aufs Pedal. Kurz vor dem Pausentee schafften es die Städter letztlich, die Feldüberlegenheit in etwas Zählbares umzuwandeln: Robert Strobl verwandelte einen Elfmeter zum 1:1 (41.).

 

Überragender Matthias Seidl behielt vom Punkt die Nerven

Nach dem Wiederbeginn bleib alles beim Alten. Die Nonntaler liefen an, hatten aber wenig Lösungen, um die Abwehr der Tennengauer auszuhebeln. Mit Fortdauer des Spiels machten die Hausherren immer mehr auf, was den Kuchlern noch mehr Räume zum Kontern gab. Kurz vor Beginn der Schlussphase gelang es den Helmlinger-Mannen nach Ballgewinn schnell umzuschalten und einen dieser angesprochenen Konter zu fahren. Die SAK-Defensive konnte sich in der eigenen Box nur mehr mit einem Foul verhelfen, was Schiedsrichter Thomas Hochstaffl folgerichtig zum Elfmeterpfiff hinreißen ließ. Der, aktuell in bestechender Form agierende Matthias Seidl stellte sich der fälligen Herausforderung und schob zur neuerlichen SVK-Führung ein - 1:2 (71.). Die Tennengauer ließen sich auch im Finish nicht mehr aus der Fassung bringen und schaukelten den knappen Vorsprung letztlich über die Zeit.

 

Mario Helmlinger (Trainer, SV Kuchl)

"Das heutige Duell ist für uns ganz nach Wunsch verlaufen. Unser Plan ist zu hundert Prozent aufgegangen. Der SAK war feldüberlegen, konnte aber meist nur durch Standardsituationen gefährlich werden. Wir ließen in der Defensive kaum bis gar nichts anbrennen und sorgten mit schnellem Umschaltspiel immer wieder für Entlastungsangriffe. Meine Mannschaft hat sich den Erfolg redlich verdient."

 

Die Besten bei Kuchl: Matthias Seidl (Angriff), Manuel Seidl (Mittelfeld), Vinzenz Zschock (Verteidigung), Elvin Pargan (Verteidigung).

 

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