Kuchler Hoch hält weiter an - Helmlinger-Truppe erreicht Runde der letzten Vier

Optimaler hätte der Start in die Frühjahrssaison für den SV Kuchl gar nicht laufen können. Die Tennengauer holten in der Salzburger Liga aus den ersten drei Partien das Punktemaximum heraus. Nun wartete im Zuge des Landescup-Viertelfinals der SV Grödig (Regionalliga West). Nach klaren Siegen gegen Taxham (6:0), Puch (5:1) und Thalgau (4:1) fertigten die Helmlinger-Buben Piesendorf im Achtelfinale erst im Elfmeterschießen ab. Auf dem Papier sahen viele Experten die Grödiger bereits in der Runde der letzten Vier, doch Kuchl brannte auf eine Überraschung. Gelang diese auch?

 

Kuchl wurde Beinamen "Riesentöter" einmal mehr gerecht

Rund 250 Zuseher wollten sich diesen Cup-Fight nicht entgehen lassen. Was die fußballbegeisterten Besucher sahen, war eine dominant auftretende Grödiger Mannschaft, die gleich vom Start weg versuchte, das Heft in die Hand zu nehmen. "In gewissen Phasen war der Gegner klar spielbestimmend. Wir haben jedoch sehr gut dagegengehalten", resümiert Kuchls Trainer Mario Helmlinger. Wie schon bei den Siegen gegen den SAK und die Salzburger Austria ließen die Tennengauer wenig zu und brachten den Westligisten an den Rand der Verzweiflung.

 

Grödiger Cupsaison ging unrühmlich zu Ende

Im zweiten Spielabschnitt wagte es der SV Kuchl, auch offensiv Ausrufezeichen zu setzen. Und dieser Mut wurde nach exakt einer Stunde belohnt: Matthias Seidl behauptete gekonnt einen langen Ball, steckte durch auf Christian Kaindl, der sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen ließ und das Leder ins lange Eck setzte - 1:0. "Dass in dieser Situation ein Grödiger Verteidiger ausrutschte, war natürlich sehr glücklich für uns. Nichtsdestotrotz war es ein schöner Angriff, den Kaindl optimal abschließen konnte", erzählte Helmlinger. Als sich in der Schlussphase Gäste-Akteur Kevin Meder, nur sieben Minuten nach seiner Einwechslung, zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und zurecht die Rote Karte sah, gingen bei Grödig schön langsam die Lichter aus. Die Helmlinger-Crew spielte es folglich trocken zu Ende und durfte sich schlussendlich über den Aufstieg ins Halbfinale freuen.

 

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