Nach Berg- und Talfahrt: TSU Bramberg mit Happy End

Für die TSU Bramberg sah es in der letzten Salzburger Liga-Saison lange nicht wirklich rosig aus. Die Schützlinge von Coach Helmut Baic erlebten den Jahreswechsel mit zehn mikrigen Zählern auf dem letzten Platz. Eine erhebliche Leistungssteigerung im Frühjahr trieb die Wildkogler aber noch außerhalb der Gefahrenzone. Nun soll in Bramberg der Erfolg wieder zurückkommen, peilt die TSU eine Platzierung in den Top-5 an.

 

Abstiegsgespenst wurde im Frühjahr verscheucht

Nach 17 absolvierten Begegnungen hatte die TSU aus Bramberg lediglich zwei Siege und vier Punkteteilungen zu Buche stehen. Die anderen elf Partien? "Gingen allesamt und zum Teil auch dumm verloren. Oft waren wir die spielbestimmende Mannschaft, ließen uns aber grausam auskontern. Summa summarum haben wir uns im Herbst unter unserem Wert verkauft", zieht Brambergs Sektionsleiter Martin Innerhofer ein erstes Fazit. Dass man letztendlich mit der Roten Laterne überwinterte, war für Innerhofer "ziemlich ernüchternd". Doch gerade in der Winterpause wurde aus den Fehlern gelernt und nachhaltige Konsequenzen beziehungsweise Schlüsse gezogen. "Wir haben mit Lovrec und Heljezovic zwei Slowenen ins Boot geholt, die sowohl menschlich als auch sportlich ein wahrer Goldgriff waren", spricht Innerhofer über die winterlichen Transferaktivitäten. Die erhöhte Kaderqualität wirkte sich im zweiten Saisonabschnitt dann auch auf die Resultate aus: Die TSU holte fast doppelt so viele Punkte wie noch im Herbst und konnte die Causa Abstiegskampf letztendlich ad acta legen.

 

Bramberger zielen auf eine Top-5-Platzierung hin 

Unbestritten ist, dass der Leistungsanstieg im Frühjahr den Brambergern viel Mut und Optimismus verlieh. "Wir haben eine gute Truppe und wollen künftig zu den fünf besten Mannschaften der Salzburger Liga gehören", bläst Innerhofer zur Attacke. Ein ähnliches Endergebnis wie im Spieljahr 2015/16 würde die TSU sicherlich zufriedenstellen. Damals belegten die Jungs aus dem Oberpinzgau mit 49 gesammelten Zählern Tabellenplatz fünf.

 

Wildkogler Stammpersonal bleibt und wird verstärkt 

"Der Stamm, also das Herzstück der Mannschaft bleibt. Das ist extrem wichtig", freut sich Innerhofer auf eine weitere Zusammenarbeit mit Leistungsträger wie etwa die Nindls oder Christoph Innerhofer. Als Verstärkungen stehen indes Fabian Bachler (Mühlbach/Pzg.), Marco Enzinger (Zell am See), Lukas Schösser (Neukirchen), Marko Dokovic (Thal/Assling), Lorenz Zeiller (Maishofen) und Youngster Marcel Moser, der vom eigenen Nachwuchs integriert wird, fest. Weg sind hingegen die drei Ergänzungsspieler Nico Mosser, Christoph Noel und Jakob Nindl (alle Mühlbach/Pzg.) sowie Dario Lovrec (zurück in die Heimat), Daniel Schöppl (Neukirchen) und Thomas Straka (Neukirchen). Beim Letztgenannten hofft Innerhofer jedoch auf eine baldige Rückkehr: "Straka hatte mit einigen Wehwehchen zu kämpfen und versucht es nun beim Nachbarn. Es ist aber gut möglich, dass er bald wieder in Bramberg zu sehen sein wird."

 

Cup: Erst Kaprun, dann Neumarkt? 

Eine besondere Rasenpflege lässt in Bramberg sowohl den Match- als auch den Trainingsplatz im Glanz erstrahlen. "Die wahrscheinlich besten und schönsten Plätze im ganzen Pinzgau", ist auch Innerhofer amused. Aufgrund der intensiven Obhut müssen die Vorbereitungsspiele allerdings allesamt auswärts gespielt werden. Nachdem erst gegen Bischofshofen und wenige Tage später gegen Kitzbühel getestet wird, müssen die Baic-Mannen im Zuge der Qualifikationsrunde des Salzburger Landescups gegen Kaprun ran. "Ich gehe davon aus, dass wir über die Kapruner drüberkommen", würde auf Innerhofer und seine Bramberger in der ersten Runde Neumarkt warten.

 

 

 

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