Sauwichtiger Derbyerfolg für die ÖTSU Hallein

Zwar war die Salzburger Liga-Saison noch keine drei Runden alt, dennoch standen die ÖTSU Hallein und der FC Puch schon ein bisschen unter Zugzwang. Der Grund? Beide Mannschaften hatten noch keinen Zähler auf dem Konto und fungierten somit als Dekoration des Tabellenkellers. Das Tennengauer Derby hatte für die Salinenstädter letztlich den deutlich besseren Ausgang. Nach einer komfortablen 2:0-Führung zur Pause ließen die Mannen von Eidke Wintersteller nicht mehr viel anbrennen, legten sogar einen drauf und gingen am Ende als verdienter Triumphator vom Feld.

 

Halleiner konnten Nervösität schneller und leichter abschütteln

In der Anfangsphase war auf beiden Seiten eine große Verunsicherung zu spüren. Nach rund 20-minütigem Abtasten übernahmen die Hausherren vermehrt das Kommando und verbuchten die ersten Möglichkeiten. "Wir waren zu Beginn optisch überlegen. Erst als wir die Nervösität abgelegt haben, sind wir zu der einen oder anderen Chance gekommen", bilanzierte Wintersteller. Nachdem die Pucher bei einem erfolgreichen Klärungsversuch von der Linie dem Teufel bereits ins Auge gesehen hatten, mussten sie schließlich in Minute 39 den Gegentreffer hinnehmen: Zeljko Crnogorcevic suchte und fand mit seinem Stanglpass Christopher Mayr, der das Spielgerät unhaltbar im Tor unterbrachte - 1:0. Dem nicht genug, klingelte es vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Samuel Sampl ein zweites Mal: Henry Diaz traf nach Christopher Mayr-Assist haargenau ins kurze Eck - 2:0 (43.).

 

Puch blieb in Drangphase unbelohnt

Gleich nach dem Seitenwechsel gab's die beste Phase des FC Puch zu sehen. "Da haben sie uns ordentlich unter Druck gesetzt", gab Wintersteller zu. Trotz erhöhter Drehzahl blieben jedoch echte Einschussgelegenheiten seitens der Gäste rar. "Beim Abschluss war eigentlich immer ein Fuß dazwischen. Sie sind nie wirklich frei zum Schuss gekommen", erzählte der ÖTSU-Coach. Die Halleiner überstanden die Wucht der Parrillo-Mannen ohne Schaden und legten im Finish noch einmal selbst Hand an. Im absoluten Finish war dann endgültig der Sack zu: Nach einem wunderbaren Doppelpass auf der rechten Angriffsseite trat abermals Christopher Mayr in Erscheinung und fixierte den 3:0-Endstand (87.). "Meiner Meinung nach geht der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung. Es war eine typische Kellerpartie mit einer großen Anspannung auf beiden Seiten. Ich konnte heute zum ersten Mal aus dem Vollen schöpfen. Und es ist sehr gut gelaufen", fiel Wintersteller ein großer Stein vom Herzen.

 

Die Besten bei Hallein: Patrick Mooslechner (IV), Andreas Innerlohinger (ZM), Henry Diaz (ST), Christopher Mayr (ST).

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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