Moralstarker SV Straßwalchen krallt sich "unrealistischen" sechsten Zwischenrang

Nach dem großen Umbruch in der Sommerpause stand hinter dem SV Straßwalchen ein dickes Fragezeichen. Von vielen Ligaexperten schon in die Abstiegsregion gesteckt, trumpfte die verjüngte Crew der Straßwalchener im ersten Saisonabschnitt der Salzburger Liga aber groß auf und wird als toller Tabellensechster ins neue Jahr rutschen. Im Frühjahr wollen die Flachgauer ihrer Linie weiterhin treu bleiben und wenn möglich, den Platz im gesicherten Tabellenmittelfeld halten.

 

 

Abstiegskampf? Nicht mit Straßwalchen! 

Die hohe sommerliche Transferaktivität schob den SV Straßwalchen ins Ungewisse. "Für viele waren wir ein Abstiegskandidat", gab Johann Loibichler, der Sportliche Leiter, zu. Doch Loibichler ging mit einer äußerst positiven Einstellung voraus und steckte die vereinsinternen Ziele sehr hoch: "Obwohl es andere als unrealisitisch angesehen hatten, war unser Vorhaben ein Platz in den Top-5." Der Sportliche Leiter der Grün-Weißen behielt (fast) Recht, sicherten sich die Straßwalchener Kicker als Sechster eine Position im gesicherten Tabellenmittelfeld. Ein Schlüssel zum Erfolg war mit Sicherheit die bärenstarke Moral. "Ich glaube, dass es vier Partien an der Zahl waren, die wir in den letzten 15 Minuten zu unseren Gunsten drehen konnten", erzählt Loibichler. Dass man nun trotz prekären Vorzeichen einstellig ist, macht Straßwalchen mehr als happy. "Wir sind sehr zufrieden", untermauert Loibichler.

 

Flachgauer bauen nach wie vor auf hiesige Kicker

Und auch für den zweiten Saisonabschnitt haben sich die Flachgauer einiges vorgenommen. "Wir wollen unseren Weg weitergehen, die jüngeren Spieler noch näher heranführen, damit die eine Routine bekommen und die Position, in der wir uns momentan befinden, halten", macht Loibichler klar. Seit Sommer ist es bei den Straßwalchenern nämlich einsichtig: Das Eigengewächs soll's richten. "Im Herbst gab's das eine oder andere Spiel, in dem elf eigene Straßwalchener am Platz gestanden sind", schildert Loibichler ganz stolz. 

 

Schlussmann Bakula sagt Servus

Viele Umstellungen bezüglich Spielermaterial wird es beim momentanen Tabellensechsten der Salzburger Liga voraussichtlich nicht geben. Fix ist aber, dass Keeper Davor Bakula den SVS in Richtung Friedburg verlässt. "Wir sind drauf und dran, einen Ersatz für ihn zu finden. Gespräche mit einem Verein aus Oberösterreich laufen, aber das endgültige Okay gibt es noch nicht", so Loibichler weiter.

 

Ideale winterliche Voraussetzungen

In Sachen Vorbereitungen ist der SV Straßwalchen wohl bestens aufgestellt. Mit dem eigenen Kunstrasenplatz und der tollen Gerhard-Dorfinger-Halle bieten sich für die Flachgauer optimale Rahmenbedingungen, um sich für die Frühjahrssaison den letzten Schliff zu holen. "Wir werden uns gut vorbereiten", verspricht Loibichler und verrät: "Eigentlich wäre auch noch ein Trainingslager geplant gewesen, was sich aber dann doch zerschlagen hat." Am 28. März werden für die Straßwalchener Fußballer in der Liga wieder die Glocken läuten. Da empfängt man gleich zum Auftakt den Tabellenzweiten aus Adnet.

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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