"Waren körperlich nicht ligatauglich" - UFV Thalgau dreht intensiv an den Stellschrauben

In der abgelaufenen Saison 2018/19 relativ souverän in der Salzburger Liga geblieben, stemmt sich der UFV Thalgau auch heuer wieder gegen den möglichen Abstieg in die 1. Landesliga. Nach 15 von insgesamt 26 absolvierten Runden liegen die Mannen von Neo-Coach Rene Pessler zwar über dem Strich, der Abstand zum absoluten Tabellenkeller ist jedoch nicht allzu groß. Die Marschroute der Thalgauer ist klar: Erst sollen in der Winterpause die körperlichen Defizite beseitigt und schließlich im Frühjahr der neuerliche Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht werden.

 

Trainerwechsel zeigte keine Wirkung 

Der Start in dieses Spieljahr durchlebten die Thalgauer Kicker mit gemischten Gefühlen. In Runde eins ging der UFV in Neumarkt klar mit 0:3 unter, eine Woche später konnte man dann den späteren Herbstmeister Eugendorf mit 5:3 in die Schranken weisen. Nachdem vor allem die Leistungen in der Fremde überschaubar gewesen und noch zwei bittere Schlappen gegen Sorgenkind Hallwang (2:3) und zuhause gegen Adnet (1:4) hinzugekommen waren, musste Trainer Stanislav Stevic am Ende des 12. Spieltags seine Sachen packen. Mit Jürgen Tomsits, dem intermistischen, neuen Mann an der Seitenoutlinie, lief es in der weiteren Folge allerdings nicht wirklich besser. In den vier letzten Spielen des 2019er-Jahres sprang für die Flachgauer unter der Leitung Tomsits' nur ein mageres Pünktchen heraus. "Je länger die Herbstsaison dauerte, desto schwächer wurden wir", bekam es Tomsits mit einer riesengroßen Baustelle zu tun. 

 

Pessler und Haslauer schwingen ab sofort das Zepter 

Im neuen Jahr soll es mit dem UFV Thalgau wieder bergauf gehen. "Wir starten nun wieder bei null, dem Frühjahr blicke ich aber sehr zuversichtlich entgegen", meint Tomisits, der künftig wieder seiner Arbeit als Sportlicher Leiter nachgehen wird. Über das neue Trainer-Duo rund um Chefcoach Rene Pessler und "Co" Mario Haslauer verlor Tomsits schon das eine oder andere positive Wort: "Sie arbeiten wirklich sehr engagiert." Bezüglich des vereinsinternen Vorhabens gibt es in der Flachgauer 6000-Einwohner-Gemeinde keine zwei Meinungen, soll spätestens am 6. Juni der Klassenerhalt in Stein gemeisselt sein.

 

Ein Kommen und Gehen 

Die rund viermonatige fußballfreie Zeit ist für Thalgau so etwas wie die Zeit für Veränderungen. Neben dem neuen, vorhin angesprochenen Trainerteam wurde der Spielerkader gleich mit sechs neuen Akteuren aufpoliert: Filip Smoljan (Kuchl), Filip Pantelic (Straßwalchen), Sandro Cokic (Heeres SV Wals) und Oluwasegun Kolade (Irdning) werden ab dem kommenden Frühjahr das Thalgauer Emblem auf der Brust tragen. Zudem wurde Kurt Müller reaktiviert und mit Dzejlan Halilovic (eigene U16) ein Youngster in die Kampfmannschaft befördert. Für Daniel Feldbacher, den es nach Eugendorf zieht, Fabian Brandstätter (Koppl), Christoph Barthel (Abersee) und Sinisa Kostic (Leopoldskron-Moos) schließt sich indes das UFV-Kapitel.

 

Aufholbedarf in Sachen Fitness 

Der momentane Tabellenzwölfte der Salzburger Liga steht bereits voll im Vorbereitungstraining. "Wir haben vor Weihnachten einen Laktattest durchgeführt, bei dem sich unsere Befürchtungen leider Gottes bestätigt haben. Wir waren körperlich nicht ligautauglich", verrät Tomsits. Nun sind die Thalgauer drauf und dran, die körperliche Verfassung auf Vordermann zu bringen. "Stand jetzt schaut es deutlich besser aus", kann Tomsits die UFV-Anhänger besänftigen. Mitte März absolvieren die Pessler-Schützlinge noch ein Trainingslager in Medulin (Kroatien), ehe am 28. März mit dem Heimspiel gegen Bramberg die Mission Klassenerhalt endgültig eingeläutet wird.

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

DAZN: Champions & Europa League, Top-Fußball live - jetzt Gratismonat starten