Frühjahr soll für die ÖTSU Hallein frei von Sorgen bleiben

Nach drei Spielzeiten en suite, die für die Verantwortlichen der ÖTSU Hallein nichts für schwache Nerven waren, sehnt man sich in der Salinenstadt nach sorgenfreien Zeiten. Zumindest der Pfad stimmt, befinden sich die Halleiner als Tabellenelfter und mit 15 gesammelten Zählern vom Abstiegssumpf aktuell ein Stück weit entfernt. Desweiteren soll in naher Zukunft die Frage nach einer eventuellen Fusion mit dem FC Hallein beantwortet werden. Der FC wurde abgemeldet, Dialoge gibt's, aber ausgereift ist Stand jetzt noch nichts.

 

Dünne ÖTSU-Kaderdecke hat "sehr viel herausgeholt"

Im Spieljahr 2016/17 kam die ÖTSU Hallein mit einem dunkelblauen Auge davon und konnte den Abstieg in die 1. Landesliga gerade noch verhindern. Diese Story wiederholte sich in den darauffolgenden zwei Saisonen: Sowohl 2017/18 als auch 2018/19 entschieden Nuancen, jedoch am Ende des Tages jeweils zugunsten der Salinenstädter. Nun sieht es für die Tennengauer wesentlich besser aus. In den bisher 15 absolvierten Partien holten die Männer von Coach Eidke Wintersteller genauso viele Punkte und rangieren momentan auf dem elften Tabellenplatz - mit dem erhofften Sicherheitsabstand zur gefährlichen Zone. "Der Herbst war okay", zeigt sich ÖTSU-Sektionsleiter Hannes Grandits im Großen und Ganzen zufrieden. "Wir haben mit einem verhältnismäßig kleinen Kader sehr viel herausgeholt." Je länger der erste Saisonabschnitt aber dauerte, desto mehr und mehr zeigten die Halleiner Kicker Federn. "Zum Schluss sind wir eingegangen, das stimmt", spricht Grandits vor allem die letzten fünf Begegnungen an, aus denen nur ein mageres Pünktchen mitgenommen werden konnte. 

 

Salinenstädter wollen sich sukzessive weiterentwickeln

Bezüglich weiteres Saisonziel sind sich die zuständigen Personen der ÖTSU Hallein einig. "Wir wollen Meister werden", scherzt Grandits. "Nein Spaß beiseite, wir möchten nichts mit dem Abstieg zu tun haben und eine gesicherte Frühjahrsmeisterschaft spielen, auf die wir dann im Sommer kontinuierlich aufbauen können." Darüber hinaus wollen die Tennengauer der Jugend weiterhin eine Plattform geben, um sich präsentieren zu können. Diese Philosophie wiederspiegelt sich in den winterlichen Transferaktivitäten. "Wir haben zwei Junge vom ASK_PSV geholt", verrät Grandits und verweist auf die beiden Neuverpflichtungen Sasa Popovic und Andrej Majetic - beide Jahrgang 1997. Mit Filip Zaric, Tolga Kiklic und Nikola Rajkovic erhielt die ÖTSU zudem Zuwachs vom aufgelösten Stadtrivalen FC Hallein. Dejan Cabric (Zell am See) komplettiert das neue Sextett. Abgänge sind indes keine vermeldet worden.

 

Auf nach Puch - Hallein fiebert richtungsweisendem Auftaktderby entgegen

Im Hinblick auf das Vorbereitungstraining können die Salinenstädter aus den Vollen schöpfen. Mit dem eigenen Kunstrasenplatz und einem Käfig hat der derzeitige Tabellenelfte der Salzburger Liga quasi alles was es braucht vor Ort. Um die berühmt-berüchtigte Wurst geht's für die Wintersteller-Schützlinge schließlich am 28. März - gleich mit dem Derby gegen Puch. Auch die Zusammenlegung beider Halleiner Klubs soll in Bälde Hände und Füße bekommen. "Alle handelnden Personen sind dafür. Sofern alle Rahmenbedingungen passen, bräuchte es noch die Unterstützung von der Stadtgemeinde Hallein. Die Gespräche laufen momentan heiß, spruchreif ist jedoch noch nichts", gibt Grandits einen kleinen Einblick in die interessante Thematik.

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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