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"Wir liegen im Plan" - Liganeuling UFC Siezenheim visiert rettendes Ufer an

Es war schon ein Stück weit abenteuerlich! 24 Jahre nach der Vereinsgründung trat der UFC Siezenheim im August dieses Jahres gemeinsam mit 13 anderen Mitstreitern erstmals in der zweithöchsten Salzburger Amateurliga, der Salzburger Liga, an. Um die Schwierigkeit des Unterfangens waren sich wohl alle Vereinsmitglieder, allen voran Dompteur Peter Urbanek, bereits im Vorhinein klar. Nach neun absolvierten Partien liegen die Siezenheimer an vorletzter Stelle - der harte Fight um den Ligaverbleib scheint unumgänglich. Nichtsdestotrotz wird die Urbanek-Crew im Frühjahr alles in die Waagschale werfen, um die "große Bühne" nicht so schnell wieder verlassen zu müssen.

Fotocredit: FMT-Pictures/T.A.

 

Liga-Newcomer bezahlte viel Lehrgeld

Die erste Duftmarke hinterließ der Aufsteiger aus Siezenheim bereits in Runde eins, als man dem Favorit Neumarkt nahezu alles abverlangte, den Auftakt erst durch zwei späte Tore und nach langer 1:0-Führung aber doch noch mit 1:2 verlor. Bei neun Spielen stapften die Siezenheimer letztendlich sieben Mal als Verlierer vom Feld, gegen Puch (1:0) und Bergheim (3:2) winkte jeweils ein Dreier. Bedeutet, dass die von Peter Urbanek trainierten Kicker mit sechs geholten Points auf Rang 13 überwintern. Der Übungsleiter knirscht mit den Zähnen: "Grundsätzlich hätten wir natürlich auf mehr Punkte gehofft, jedoch war uns von Beginn an bewusst, dass es eine intensive Saison für uns werden kann. Den Grund für die überschaubare Punkteausbeute kennt Urbanek: "Aufgrund der vielen Verletzungen einiger arrivierter Spieler haben wir uns leider in einigen Spielen mit individuellen Fehlern selber geschlagen." Positiver Umkehrschluss: Junge Spieler, die teils ins eisigkalte Wasser geworfen wurden, konnten auf diesem Level erste Erfahrungen sammeln.

 

Ziele

Das Vorhaben des Salzburger Liga-Neulings ist und bleibt der Nicht-Abstieg. Es macht voll und ganz den Anschein, als stimme der Weg - wie auch Urbanek bestätigt: "Wir liegen soweit im Plan. Wichtig wird sein, dass wir möglichst verletzungsfrei bleiben und aus den Fehlern der Herbstmeisterschaft lernen. Schaffen wir das, werden die Punkte von alleine kommen und wir werden unser großes Ziel, den Klassenerhalt gemeinsam erreichen." Obendrein wünscht sich Urbanek, dass seine Schützlinge im Laufe des zweiten Saisonabschnittes zu einem äußerst unangenehmen Gegner mutieren. "Eine Mannschaft werden, gegen die keiner spielen will", fügt der UFC-Trainer hinzu.

 

Transfers

Beim Tabellenvorletzten könnte es übrigens sein, dass es in der verlängerten Winterpause zu kleineren Kaderveränderungen kommt. "Es wurden natürlich schon die üblichen Gespräche geführt", verrät Urbanek, hängt aber dran: "Finalisiert wurde noch nichts, da wegen Corona auch noch vieles in den Sternen steht." Die Qualität möglicher Neuzugänge ist für den Siezenheimer Übungsleiter die eine Sache, ebenfalls passen müsse eine Art Anforderungsprofil, was die persönlichen und finanziellen Dinge angeht. "Dementsprechend herrscht hierzu noch weitestgehend Ruhe, aber wir haben die Augen natürlich offen."

 

Vorbereitung

Flexibilität - ein Begriff, der in Siezenheim an Tagen wie diesen im wahrsten Sinne des Wortes großgeschrieben wird. "Momentan hängt vieles von den weiteren Maßnahmen bzw. Lockerungen ab. Wir werden aber auf alle Fälle auf jede Variante vorbereitet sein und das Bestmögliche aus den Gegebenheiten rausholen, um möglichst fit und verletzungsfrei durch die Rückrunde zu kommen", kündigt Urbanek an. Ein Trainingslager steht für die Siezenheimer nicht auf dem Plan. Umso größer ist der Wunsch nach genügend Vorbereitungszeit. "Damit wäre den Vereinen und Spielern schon geholfen."

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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