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Spielberichte

Erster Titel seit 2003: SV Straßwalchen holt den Salzburger Landescup!

Wir schrieben den 3. Mai des Jahres 2003: Der SV Straßwalchen behielt in Bürmoos ganz klar mit 5:0 die Oberhand und fixierte mit diesem Sieg bereits nach 21 gespielten Runden den Meistertitel in der 2. Landesliga Nord. Nach etwas mehr als 15 titellosen Jahren durften die SVS-Anhänger nun wieder hoffen: Die Flachgauer egalisierten im Zuge des Salzburger Landescups Anthering, FC Hallein, Adnet, ATSV Salzburg, Altenmarkt und zuletzt auch den großen Titelfavoriten Grödig und standen deshalb verdient im Finale. Pardon - Finale "Dahoam". Denn das Finale des Salzburger Landescups wurde in Straßwalchens Negova-Arena ausgetragen. Der Gegner? Kein Geringerer als Regionalligist FC Pinzgau Saalfelden.

 

Keine Spur von Klassenunterschied

Etwa 1050 fußballbegeisterte Menschen verwandelten die Negova-Arena in Straßwalchen in einen wahren Hexenkessel und sorgten für eine wunderbare Stimmung. Dass die Kalhammer-Schützlinge eine Etage tiefer um Punkte kämpfen, merkte man nicht. Der aktuelle Tabellenachte der Salzburger Liga zeigte dem Regionalligisten von Beginn an die Zähne und baten den Pinzgauern wesentlich mehr als nur Paroli. Straßwalchen stand in der Defensive sattelfest und ließ kaum etwas anbrennen. Durch schnelles Umschalten bei Ballgewinn konnten die Flachgauer mit Konterangriffen immer wieder für Gefahr sorgen und dadurch im Laufe des ersten Spielabschnittes ein Chancenplus verbuchen. Tore waren in den ersten 45 Minuten allerdings Fehlanzeige, so ging es torlos in die Katakomben - Halbzeitpause.

 

Straßwalchens Tormaschine Nika ließ seine Elf auf Wolke sieben schweben

Auch nach dem Seitenwechsel ging's gleich weiter wie noch vor der Pause. Saalfelden mit mehr Ballbesitz, Straßwalchen mit den besseren Chancen. "Das Spiel war sicherlich nicht schön anzusehen, doch es lebte von seiner Spannung", meinte Straßwalchen-Coach Michael Kalhammer. In der 57. Spielminute konnte sich die Heimelf für ihre bisherige aufopfernde Performance belohnen: Petrit Nika zog von der linken Angriffsseite nach innen, ließ dabei noch zwei Gegenspieler alt aussehen und nagelte das Spielgerät schließlich unhaltbar ins lange Eck - 1:0. Auch nach diesem Nackenschlag fehlte den Fürstaller-Mannen die Mittel, um die Heim-Defensive knacken zu können. Zwar konnten die Pinzgauer fortan vermehrt durch Standardsituationen für Gefahr und Unruhe sorgen, doch an Straßwalchens Keeper Nöhmer gab es an diesem Fußballabend kein Vorbeikommen. Am Ende blieb es dank Nikas Sahnetor beim knappen 1:0 für den SV Straßwalchen.

 

Michael Kalhammer (Trainer, SV Straßwalchen)

"Wir haben heute so gut wie nichts zugelassen. Außer bei den Standardsituationen, da war der FC Pinzgau wirklich brandgefährlich. In Summe war es aber, für das wir alles investiert haben, ein verdienter Sieg meiner Mannschaft." 

 

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