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Spielberichte

Einige Nerven weniger und ein paar graue Haare mehr - die Salinenstädter schafften den Klassenerhalt!

Die ÖTSU Hallein überwinterte nach einer mehr als durchwachsenen ersten Saisonhälfte auf einem Platz in der sogenannten "Roten Zone". In der Wintertransferperiode angelten sich die Halleiner mit Mohamadou Idrissou einen wahren Kracher und alle waren sich sicher, dass er das Ruder noch rumreißen soll, kann und wird. Am Ende schaffte die Crew rund um Trainer Thomas Eder zwar den Ligaerhalt, doch der Kameruner, der viel Erfahrung aus der Deutschen Bundesliga mitgebracht hatte, war letztendlich nicht das Zünglein an der Waage. Die generelle mannschaftliche Geschlossenheit war letztendlich der Schlüssel zum Erfolg. In der kommenden Spielzeit will sich die ÖTSU jegliche Abstiegssorgen vom Leib halten.

  

Eine nervenaufreibende Saison mit Happy End

Die Erleichterung war bei Hallein riesengroß, als man am letzten Spieltag endlich den Klassenerhalt bejubeln durfte. "Vor allem nach der Herbstsaison war das Ziel der Ligaerhalt. Das haben wir Gott sei Dank geschafft", zeigt sich Halleins Sportlicher Leiter David König heilfroh. Dass das Zittern der Salinenstädter bis zur allerletzten Runde angedauert hatte, hinterließ bei den Verantwortlichen einige Spuren. "Das hat uns viele Nerven gekostet und die grauen Haare sind auch mehr geworden", schnauft König tief durch. Doch nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison und so wurden nur wenige Tage nachdem das Saisonziel erreicht worden ist, bereits die Pläne für die kommende Spielzeit aufgestellt. Das Vorhaben bei der ÖTSU Hallein bleibt ident. "Wir wollen die Liga halten, das ist ganz klar. Wenn möglich, sollte die Situation, in den Abstiegsstrudel zu geraten, vermieden werden. Aber wir wissen auch, dass sich das als ganz schwierig erweist, weil ja die Liga nicht unbedingt einfacher wird", so der Sportliche Leiter der Halleiner weiter. 

 

Zuschlagen am Transfermarkt? Da lässt sich die Union nicht lumpen

Im Transfermarkt hat Hallein bereits mächtig umgerührt. Mit Nikola Rajkovic (Union Henndorf), Christopher Mayr (SV Wals-Grünau), Florian Kiss (Elsbethen), Julian Schwarz (Plainfeld), Alexander Feckter (Union Perg), Mirel Kahrimanovic (Plainfeld) hat man sechs neue Akteure an Land gezogen. Zudem wird Stefan Weber als neuer Co-Trainer fungieren. Nicht mehr im Union-Dress zu sehen sind hingegen Mohamadou Idrissou, Fabian Tribl (Austria Salzburg), Felix Pustelnik (Kuchl) und Boris Petrovic (FC Hallein). Ein weiterer Aspekt mit positivem Touch ist, dass die Verletztenliste bei den Halleinern einem weißen, unbeschriebenen Blatt Papier gleicht. Pünktlich zum Trainingsauftakt sind alle Mann fit und erfolgsorientiert mit an Bord.

 

Und wer wird Weltmeister, Herr König?

"Das Favoritensterben geht weiter. Ich wünsche mir, dass England Weltmeister wird. Die Vorzeichen dafür stehen ganz gut, denn 1966 ist Deutschland auch in der Gruppenphase ausgeschieden und England holte letztendlich den Titel." 

 

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