Kein Sieger in Thalgau! Stevic-Mannen teilen sich mit Golling die Punkte!

Gestern kam es in der Salzburger Liga zum Aufeinandertreffen zwischen dem UFV Thalgau und dem SC Golling. Während der Aufsteiger am letzten Spieltag in Straßwalchen überzeugen und einen Punkt mitnehmen konnte, gingen die Gollinger gegen den Ligaprimus SAK trotz ambitionierter Leistung am Ende leer aus. Vor mittlerweile acht Jahren standen sich beide Mannschaften das letzte Mal gegenüber. Im April 2010 behielten die Tennengauer klar und deutlich mit 4:1 die Oberhand.

 

Thalgau mit vielversprechendem Start

Die Hausherren begannen stark und drückten der Partie gleich in der Anfangsphase ihren Stempel auf. Nach lediglich fünf Minuten hatten die Heim-Fans bereits den Torschrei auf den Lippen, ein 30-Meter-Strahl von Enzesberger klatschte allerdings nur an die Latte. Nach diesem vielversprechenden Start riss bei den Thalgauern allerdings der Faden und die Gäste kamen mehr und mehr auf. "Der weitere Verlauf der ersten Halbzeit war von uns richtig schlecht", murrte Thalgau-Coach Stanislav Stevic. Kurz vor dem Pausentratsch stachen die Gollinger zu: Alem Huremovic brachte seine Farben in Front - 0:1 (38.). "Das war verdient", gestand Stevic.

 

Gastgeber brachten die Tennengauer ins Wanken

Im zweiten Spielabschnitt präsentierte sich die Heimelf wie ausgewechselt. Der UFV Thalgau nahm das Zepter in die Hand und konnte in der 67. Spielminute die Ausgangssituation wiederherstellen: Christoph Riepler verwertete eine Wendlinger-Flanke zum zwischenzeitlichen 1:1. Nur wenige Augenblicke später zeigte Schiedsrichter Ing. Johannes Pummerer nach einem Vergehen eines Gäste-Akteurs im eigenen Strafraum auf Elfmeter für die Stevic-Crew. Neumayr trat an, rutschte unglücklich aus und knallte das Leder über die Kiste. Die Heimischen drückten und Golling wirkte unsicher. Inmitten der Flachgauer Drangphase war der Arbeitstag vom eingewechselten Tobias Hütter gelaufen. Hütter, erst zwei Minuten auf dem Feld, senste einen Gollinger um und sah den Roten Karton (80.). In numerischer Unterlegenheit waren die Hausherren gezwungen, mit Mann und Maus verteidigend den Punkt irgendwie ins Trockene zu bringen. Das schafften die Stevic-Buben letztlich auch und so ging aus dieser Partie am Ende kein Sieger hervor.

 

Stanislav Stevic (Trainer, UFV Thalgau)

"Nach gutem Beginn haben wir stark nachgelassen. In der zweiten Spielhälfte wurden wir wieder aktiver und hatten vor allem mit dem Elfmeter eine gute Chance, das Spiel zu drehen. Aufgrund des Platzverweises können wir mit diesem einen Punkt am Ende ganz gut leben."