Wildkoglern gelingt gegen Neumarkt der Super-Clou!

Am gestrigen Sonntag kam es in der Salzburger Liga zum Duell zwischen der TSU Bramberg und dem TSV Neumarkt. Die Ausgangslage beider Teams hätte unterschiedlicher gar nicht sein können: Die Oberpinzgauer steckten im Tabellenkeller fest, Neumarkt befand sich hingegen auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze. Im Expertentipp dieser Runde glaubte Kuchls Trainer Mario Helmlinger an eine Sensation. Behielt er recht?

 

 

Bramberg drehte Partie noch vor der Pause

Bereits in den Anfangsminuten wurde den rund 250 Besuchern klar: Hergeschenkt wurde hier nichts. Beide Mannschaften starteten ambitioniert und boten einen offenen Schlagabtausch. In der 10. Spielminute ging der Favorit aus dem Flachgau erwartungsgemäß in Front: Bernhard Huber Rieder brachte sein Team voran - 0:1. Auch in der weiteren Folge blieb es eine offene Partie, in der Bramberg sich von Minute zu Minute immer mehr stabilisieren konnte. Kurz vor dem Pausenpfiff, zum wohl günstigsten Zeitpunkt, zeigte Schiedsrichter Cetin Yorulmaz nach einem Vergehen eines Gäste-Akteurs in der eigenen Box auf den Punkt - Elfmeter für die Heimelf. David Nindl trat an und glich das Spiel wieder aus - 1:1 (43.). Dem nicht genug setzten die Hausherren noch einen drauf. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte brachte Daniele Iacona seine Farben in Führung - 2:1 (45.+1).

 

Nach Entleitners Entscheidung fiel den Heimischen ein Stein vom Herzen

Die Wildkogler konnten den Schwung aus der ersten Hälfte mitnehmen und blieben auch im zweiten Spielabschnitt am Drücker. Sah alles gut aus, allerdings verabsäumten es die Bramberger, den Sack frühzeitig zuzumachen. "Chancen waren dafür auf jeden Fall da", meinte Brambergs Sektionsleiter Martin Innerhofer. Aber auch Neumarkt tauchte mehrmals gefährlich vor dem Kasten der Heimischen auf. "Geblockte Schüsse am 'Fünfer', auf der Linie geklärt - da war so einiges dabei", sprach Innerhofer das Quäntchen Glück seiner Mannschaft an. Im Finish wurden die Heim-Anhänger erlöst: Nach einem fatalen Fehler der Neumarkter Defensive war Maurice Entleitner der Nutznießer und brachte das Schäfchen ins Trockene - 3:1 (88.).

 

Martin Innerhofer (Sektionsleiter, TSU Bramberg)

"Ein erfreuliches Ergebnis. Nach vielen unglücklichen Niederlagen haben wir unsere Fehlerquote runterschrauben und Neumarkt in die Schranken weisen können. Summa summarum war es ein verdienter Sieg. Also es war jetzt nicht so, dass wir alles Glück dieser Welt für diese drei Punkte gebraucht haben."

 

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