Schnöll-Premiere geglückt - Adnet nimmt Puch auf die Hörner

Neben dem Derby zwischen Hallein und Golling stand heute noch ein zweites Tennengauer Nachbarschaftsduell auf der Speisekarte: SK Adnet gegen FC Puch. Für beide Mannschaften, die in der Saison 2017/18 Hand in Hand in die Salzburger Liga aufgestiegen waren, ging es somit in das berühmt-berüchtigte verflixte zweite Jahr. Und das startete für die Adneter wesentlich besser, knallten die Mannen von Neo-Coach Thomas Schnöll Puch mit 5:1 ab.

 

 

Gastgeber machten ordentlich Dampf

"Der Matchplan ging zu hundert Prozent auf", war Adnets Coach Thomas Schnöll, der erstmals bei einem Salzburger Liga-Spiel an der Seitenlinie gestanden hatte, von der Performance seiner Crew angetan. Doch wie sah der Matchplan aus, Herr Schnöll? "Wir wollten mit spielerischen Mitteln zum Erfolg kommen und dem Gegner mithilfe eines Mittelfeldpressings die Räume möglichst eng und kompakt machen." Das konnten die Hausherren vom Start weg eindrucksvoll in die Tat umsetzten und durften bereits nach wenigen gespielten Minuten den Führungstreffer bejubeln: Andreas Essl mit einem genau getimten Schnittstellenpass auf Patrick Sparber, der die Murmel gekonnt ins lange Eck setzte - 1:0 (6.). Exakt 300 Sekunden später schlug es neuerlich im Gehäuse der Pucher ein: Wieder war Essl der Vorlagengeber, was ihm Horst Nestaval mit dem 2:0 dankte (11.). Zwar blieb die Heimelf anschließend am Drücker, doch nach etwas mehr als einer halben Stunde wurde auf der Gegenseite gefeiert: Cem Emen war nach einem Abstimmungsfehler der Adneter der Nutznießer und verkürzte auf 2:1 (35.). "Das Gegentor war der einzige Schönheitsfehler", nahm Schnöll den kleinen Rückschlag auf die leichte Schulter.

 

Ramsauer-Goal versetzte Trainer ins Schwärmen

Auch nach dem Wiederbeginn war es die Schnöll-Truppe, die vor heimischem Publikum ganz klar die Marschroute vorgab. Nach einigen ausgelassenen Möglichkeiten, mussten die circa 300 Besucher letztlich bis zur 70. Spielminute warten, ehe Andreas Schnöll einen indirekten Freistoß unhaltbar unter die Latte knallte - 3:1. Kurz danach fiel das 4:1 und somit die endgültige Vorentscheidung: Patrick Ramsauer sorgte mit einem Heber aus 35 Metern für ein wahres Gustostückerl. "Ein Tor Marke 'Tor des Jahres'", schwebte Schnöll mittlerweile auf Wolke sieben. Der Schlussstrich in einem, am Ende doch sehr einseitigen Tennengauer Derby wurde in Minute 83 gezogen: Ein Freistoß von Florian Widl fand den Weg via Innenstange ins Tor - 5:1. "Ein unglaubliches Spiel. Unterm Strich hätte der Sieg sogar noch höher ausfallen können, aber dafür haben wir unsere Angriffe zum Teil unsauber zu Ende gespielt. Nichtsdestotrotz liegt der Fokus nun schon auf dem nächsten Spiel. Da geht es nach Altenmarkt. Das wird sehr schwierig", gilt für Schnöll ganz klar das viel zitierte Motto: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel".

 

Die Besten bei Adnet: Pauschallob.

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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