Neumarkt mit Happy End im Spitzenspiel

Mit dem TSV Neumarkt und dem FC Zell am See trafen heute zwei große Kaliber der Salzburger Liga aufeinander. Dieses, im Vorfeld betitelte Spitzenspiel wurde seinem Namen absolut gerecht, sahen die knapp 100 Besucher über weite Strecken hohe Fußballkunst. Mit dem endgültigen Resultat konnten jedoch nur die Hausherren zufrieden sein, steuerten Raimund Friedl, Mario Kreuzer und Christoph Hübl die drei Treffer zum schlussendlichen 3:1-Erfolg bei.

 

Rassige Begegnung auf Augenhöhe

"Das Spiel hat das gehalten, was es versprochen hat", war Neumarkts Obmann Michael Thalhammer vom offenen Schlagabtausch beider Teams merkbar angetan. Die Anfangsphase gestaltete sich weitgehend ausgeglichen. "Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt. Es ist ordentlich zur Sache gegangen", fügte Thalhammer hinzu. Den ersten Treffer gab's nach exakt 26 Minuten zu sehen, als Raimund Friedl eine Vorlage von der Seite unter die Latte knallte - 1:0. "Der hat genau gepasst und war somit unhaltbar", strahlte der TSV-Obmann. Was den Beteiligten zweifelsohne ins Auge fiel, waren die vielen Standardsituationen, die auf beiden Seiten immense Bedrohung darstellten. Bis zum Pausenpfiff von Referee Wolfram Aufschnaiter änderte sich am Spielstand nichts mehr und so ging es mit der knappen 1:0-Führung für die Neumarkter Kicker in die wohlverdiente Pause.

 

Goalgetter Hübl sorgte im Konter für endgültige Entscheidung

Bis zum nächsten Aufreger musste die Anzeigetafel schließlich die 58. Spielminute anzeigen: Nach einem Eckball der Zeller war Simon Viertler zur Stelle und glich die Begegnung wieder aus - 1:1. Nachdem sowohl die Hausherren als auch die Pinzgauer einige Möglichkeiten ausgelassen hatten, brachte Mario Kreuzer seinen TSV per Kopf neuerlich voran - 2:1 (74.). Für den Schlusspunkt in einem sehr intensiv geführten Aufeinandertreffen sorgten abermals die Neumarkter: Nach einem Zuspiel von Raimund Friedl hieß es Bahn frei für Christoph Hübl, der dafür sorgte, dass Zells Keeper Senad Hamzic ein drittes Mal hinter sich greifen musste - 3:1 (88.). "Ein klassischer Konter", bestätigte Thalhammer. Wenig später war Schluss und der zweite "Dreier" im dritten Spiel für den TSV Neumarkt in trockenen Tüchern. "Sagen wir einmal, es war nicht unverdient. Das Spiel war lange Zeit auf Messers Schneide mit dem Unterschied, dass wir unsere Chancen nutzen konnten, die Zeller hingegen nicht. Grundsätzlich war es eine Partie, die in beide Richtungen kippen konnte", teilte Thalhammer sein abschließendes Fazit mit.

 

Die Besten bei Neumarkt: Raimund Friedl (ZM), Christoph Hübl (ST), Dragan Dukic (IV).

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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