Nach dem Führungstreffer war Schicht im Schacht, dennoch: Eugendorf besiegt Adnet im Spitzenspiel

Im "Schlager der Runde" kam es gestern Samstag zum Fight zwischen dem USC Eugendorf und dem SK Adnet. Nachdem die Tennengauer sieben Runden lang die Tabelle angeführt hatte, übernahm der Deliu-Trupp die Spitzenposition. Mit einem Heimsieg gegen die, auf Position drei liegenden Adneter konnten die Eugendorfer nicht nur den Platz an der Sonne behaupten, sondern auch den Abstand zu einem Nicht-Top-3-Platz vergrößern. Gesagt, getan, setzten sich die Eugendorfer durch den spielentscheidenden Treffer von Kapitän Wolfgang Suppan knapp mit 1:0 durch.

 

Bei den Eugendorfern riss plötzlich der Faden 

Die Grün-Weißen erwischten vor heimischem Publikum einen bärenstarken Start. "Die ersten 15, 20 Minuten gehörten ganz klar den Eugendorfern", gab Adnet-Trainer Thomas Schnöll zu. Nach zwei vergebenen Top-Chancen lag der Führungstreffer für den USC bereits in der Luft. In der 21. Minute durften die Heimischen schließlich die Hände in die Höhe reißen: Ein Diagonalball setzte Marco Thaller in Szene, der im Eins-gegen-Eins viel Raumgewinn schaffte, das Leder im Anschluss scharf in die Mitte brachte, wo Wolfgang Suppan via Flugkopfball vollstreckte - 1:0. Danach war es mit dem Druck der Deliu-Schützlinge allerdings vorbei. "Wir haben dann eigentlich alles vermissen lassen, was man an so einem Tag braucht", gestand Eugendorfs Coach Arsim Deliu. Die Tennengauer kamen auf und hätten gut und gerne noch vor der Pause zum Ausgleichstreffer kommen können - Schörgi vergab. "Gegen den Ball haben wir sehr gut gearbeitet, in Ballbesitz waren wir zu hastig und fehleranfällig", fiel Schnölls Halbzeitfazit eher gemischt aus.

 

Trotz Überlegenheit: Adnet fuhr tor- und punktelos heim 

In Durchgang zwei erhöhten die Adneter die Drehzahl. "Wir haben Eugendorf phasenweise in deren Hälfte eingeschnürt", sah Schnöll eine immer besser werdende eigene Mannschaft. Weil ein Schörgi-Schuss nur ans Außennetz gegangen war, Grasegger in aussichtsreicher Position die falsche Entscheidung gewählt und ein Marx-Kopfball nur knapp das Ziel verfehlt hatte, liefen die Gäste lange dem lästigen 0:1-Rückstand hinterher. "Von uns ist wirklich gar nichts mehr gekommen. Adnet war die bessere Mannschaft", meinte Deliu. Trotz hoher Dominanz konnte sich der Schnöll-Trupp letztendlich nicht mehr belohnen, wodurch man sich im Spitzenspiel hauchdünn geschlagen geben musste. Für Schnöll kein Beinbruch - ganz im Gegenteil: "Mit dem Ergebnis können wir nicht zufrieden sein, mit dem Auftritt schon." Sein Pendant freute sich indes über die drei Punkte: "Weil Neumarkt gepatzt hat, sind diese drei Zähler das Wichtigste. Auch wenn wir einiges aufarbeiten müssen und werden, nehmen wir das 1:0 natürlich so mit."

 

Die Besten bei Eugendorf: Martin Winklhofer (ZM), Christoph Meissnitzer (TW).

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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