Dank "kämpferischer Top-Leistung": Union schockt Neumarkt

Im Spiel zwischen der ÖTSU Hallein und dem Titelanwärter TSV Neumarkt schlüpften die Gäste im Vorfeld ganz klar in die Rolle des Favoriten. Nichtsdestotrotz blieb auf die Reaktion der Neumarkter abzuwarten, die in der letzten Runde gegen Bergheim nicht über ein mageres Heim-2:2 hinausgekommen waren. Die Vermutung von Halleins Coach Eidke Wintersteller anlässlich des dieswöchigen Expertentipps, "dass Neumarkt den Naturrasen nicht gewohnt seien", bestätigte sich. Die Union kämpfte was das Zeug hielt und durfte am Ende einen nicht unverdienten 3:1-Sieg bejubeln.

 

Salinenstädter ging etwas das Gas aus

"Der Platz war tief und rutschig", machte Wintersteller keinen Hehl aus den widrigen äußeren Bedingungen. Den Halleinern glückte ein wahrer Blitzstart, denn nach nur wenigen gespielten Augenblicken zappelte der Ball zum ersten Mal im Netz: Den, direkt nach dem Anstoß durchgeführten Angriff der Gäste konnten die Hausherren abwehren und schlugen im Gegenzug in Person von Udo Oberauer zu - 1:0 (1.). "Neumarkt wollte unbedingt auf unserem Kunstrasen spielen, aber das haben wir abgelehnt, weil wir wussten, wie stark sie auf Kunstgrün sind", verriet Wintersteller. In Minute neun hieß es plötzlich 2:0: Ein sehenswerter Lupfer von Christopher Mayr fand den Weg ins Neumarkter Tor. Nachdem die Tennengauer gar noch Möglichkeiten auf weitere Treffer vorgefunden hatten, ließen im Verlauf der ersten 45 Minuten die Kräfte mehr und mehr nach. "Wir mussten dem hohen Starttempo etwas Tribut zollen", gab der Union-Trainer zu. Der TSV kam auf und wurde schließlich immer besser und vor allem gefährlicher. Kurz vor dem Pausentratsch gelang den Flachgauern der so wichtige Anschlusstreffer: Raimund Friedl wurde von der Heim-Defensive nicht entscheidend gestört, Flanke auf Christoph Hübl, der via Flugkopfball auf 2:1 stellte (37.). 

 

Wintersteller-Trupp brachte Vorsprung über die Runden

Zu Beginn des zweiten Durchgangs drückten die Jonjic-Boys wie wild auf den Ausgleich. Doch inmitten der TSV-Drangperiode stellten die Gastgeber den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her: Udo Oberauer steuerte alleine auf die Bude der Flachgauer zu, behielt die Nerven und krönte seine herausragende Leistung mit dem Doppelpack - 3:1 (49.). Während die Gastelf weiterhin Angriff um Angriff starteten, blieben die Heimischen im Konter lästig. "Die wütenden Vorstöße der Neumarkter waren allerdings nicht zwingend genug", sagte Wintersteller. Weil der TSV in der weiteren Folge vergeblich auf einen Elfmeterpiff von Referee Özgün Ustaoglu gewartet hatte, blieb es letztlich beim 3:1-Triumph der Union. "Aufgrund der kämpferischen Top-Leistung war der Sieg nicht unverdient. Darüber sind wir natürlich sehr glücklich", jubelte Wintersteller über das fünfte ungeschlagene Spiel en suite.

 

Die Besten bei der ÖTSU Hallein: Filip Dramac (TW), Andreas Innerlohinger (IV), Aleksandar Andonov (IV), Dragisa Crnogorcevic (ZM), Udo Oberauer (ST).

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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