Adnet lässt es gegen Bramberg ordentlich krachen

Während der SK Adnet am letzten Spieltag, trotz ansprechender Leistung, aus Eugendorf (0:1) keine Punkte mit nach Hause nehmen konnte, gelang der TSU Bramberg vor heimischer Kulisse gegen Hallwang (3:0) der ersehnte Befreiungsschlag. Die Bilanz der letzten Spielzeit sprach für die Tennengauer: In Bramberg behielten die Adneter knapp mit 4:3 die Oberhand, im Rückspiel (1:1) folgte eine Punkteteilung. Dieses Mal ließen die Buben von Coach Thomas Schnöll keine Zweifel aufkommen, legte der SKA bereits in den ersten 45 Minuten den Grundstein für einen absolut gerechten 4:0-Erfolg.

 

Hausherren wurden immer stärker und stärker

"Wir haben nahtlos an die zweite Hälfte in Eugendorf angeknüpft", war Schnöll mit dem Auftritt seiner Männer hochzufrieden. Nach einer etwa 20-minütigen Abtastphase, in der die Begegnung von vielen hohen Bällen geprägt war, übernahmen die Tennengauer mehr und mehr das Kommando. "Wir haben uns sozusagen dem Führungstreffer schrittweise angenähert", sprach Schnöll immer besser werdende Adneter an. In Minute 21 schlug es schließlich im Tor der Oberpinzgauer ein: Ein Eckball von Andreas Schnöll schien geklärt, doch die Nummer 14 im Dress der Heimischen setzte energisch nach und jagte das Kunstleder ins kurze Eck - 1:0. Wenig später prüften die Gäste die Standfestigkeit des Adneter Tors. "Bramberg traf aus rund 40 Metern die Latte. Dieser Treffer wäre aber aus dem Nichts gekommen", meinte Schnöll. Kurz vor der Pause drehten die Schnöll-Schützlinge abermals zum Torjubel ab: Maximilian Grasegger trat auf der linken Angriffsseite in Erscheinung, bediente mit einer Maßflanke Andreas Essl, der die Murmel mit dem zweiten Kontakt über die Linie drückte - 2:0 (40.). Zudem hätten ein Volley von Lukas Karbun, den die Wildkogler gerade noch von der Linie kratzen konnten, und ein Raffael Schörgi-Vorstoß, bei dem TSU-Schlussmann Lukas Schösser auf dem Posten war, für noch klarere Verhältnisse sorgen können.

 

Adnet spielte Bramberg "an die Wand"

Adnet kam mit viel Wucht aus den Katakomben. "Auf brutal schwierigem Geläuf lieferte meine Mannschaft eine spielerische Top-Leistung ab. Wir haben Bramberg nach der Pause regelrecht an die Wand gespielt", zeigte sich Schnöll mehr als nur happy. Der dritte Treffer der Tennengauer ließ folglich nicht lange auf sich warten: In Minute 58 schickte Raffael Schörgi Patrick Sparber auf die Reise, dessen Abschluss Lukas Schösser parieren konnte, beim Nachschuss von Maximilian Grasegger, der unter dem Querbalken einschlug, war der Keeper der Gäste dann machtlos - 3:0. Aufgrund des krassen Chancenplus der Tennengauer war deren vierter Streich nur eine Frage der Zeit und fiel schließlich in der 64. Spielminute: Grasegger auf Schörgi, der im Zwei-gegen-Eins uneigennützig auf Andreas Essl ablegte - 4:0. "Bis zum Ende ergaben sich noch weitere Chancen", sprach Schnöll Möglichkeiten von Patrick Sparber und Raffael Schörgi an. Doch auch die Gelegenheit für Bramberg auf Ergebniskosmetik gab's: Nach einer Unachtsamkeit in der heimischen Defensive steuerte die TSU auf Adnet-Goalie Mirel Kahrimanovic zu, scheiterte aber zum zweiten Mal an diesem Fußballnachmittag am Torgebälk. "Unser Sieg hätte höher ausfallen können Schrägstrich müssen. Der Matchplan ist voll aufgegangen", strahlte Schnöll.

 

Die Besten bei Adnet: Raffael Schörgi (ZM), Lukas Karbun (ZM), Andreas Essl (RM), Andreas Schnöll (LV).

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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