Tonangebende TSU Bramberg gibt in Salinenstadt Visitenkarte ab

Gestern Sonntag kam es in der Tennengauer Bezirkshauptstadt zum Match zwischen der ÖTSU Hallein und der TSU Bramberg. Obwohl die Salinenstädter in der abgelaufenen Spielzeit gegen die Wildkogler (3:2 und 2:2) eine positive Bilanz aufweisen konnten, standen sie dieses Mal mit leeren Händen da. Alle vier Treffer beim schlussendlichen 3:1-Erfolg für die Gäste fielen dabei schon in Durchgang eins.

 

Leppert: "Hätten 4:0 führen müssen"

Von Abtasten oder Abwarten keine Spur übernahmen die Gäste aus dem Oberpinzgau gleich zu Beginn das Kommando. "Wir waren von der ersten Sekunde an da", grinste Stefan Leppert, der Sportliche Leiter der TSU. Einziges Manko war allerdings die schlampige Chancenverwertung, was auch Leppert erkannte: "Nach 17 Minuten hätten wir mit 4:0 führen müssen. Da ließen wir das eine oder andere Mal den berühmt-berüchtigten Killerinstinkt vermissen." In Minute 19 folgte seitens der Bramberger dann aber die große Erlösung: Auf rechts hinter die Abwehrkette gekommen, fand die anschließende Hereingabe Luigi Iacona, der eiskalt vollstreckte - 0:1. Sieben Minuten später stand abermals Iacona im Fokus: Der TSU-Stürmer wurde in der Halleiner Box angespielt und zimmerte das Spielgerät aus der Drehung und mit seinem schwächeren linken Fuß in die Maschen - 0:2 (26.). "Wie ein Strahl. Ich musste dreimal hinschauen, ob es wirklich der Luigi war. Der hat ja normalerweise gar keinen linken Fuß", scherzte Leppert. Kurz vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Ramiz Begovic setzte es für die bis dato haushoch überlegenen Bramberger allerdings die kalte Dusche. Quasi aus dem Nichts stellte Heim-Angreifer Christopher Mayr auf 1:2 (36.). Doch noch vor dem 15-minütigen Pausentratsch konnten die Wildkogler den alten Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellen: Nach einem gut getretenen Eckball schraubte sich Fabian Bachler in die Höhe und sorgte per Kopf für das 1:3 (44.).

 

Bramberg spielte "Kampfspiel" locker heim

In Hälfte zwei wurden die knusprigen Offensivaktionen der Gäste merkbar weniger. "Wir hatten in den zweiten 45 Minuten noch zwei gute Gelgenheiten, aber unterm Strich entwickelte sich ein reines Kampfspiel", so Leppert. Im Vergleich zum ersten Spielabschnitt fanden die Hausherren in der zweiten Spielhälfte besser in die Partie und konnten vor allem nach ruhenden Bällen für die eine oder andere Gefahr sorgen. "So richtig zwingend wurden sie aber nicht", brachte es Leppert auf den Punkt. Die TSU ließ in der weiteren Folge nicht mehr viel anbrennen und brachte die komfortable Führung schlussendlich locker und souverän über die Runden. "Ein hochverdienter Sieg, zumal wir Hallein in der ersten Halbzeit komplett beherrscht haben", traten Leppert und seine Wildkogler die Heimreise mit drei Punkten im Gepäck an.

 

Die Besten bei Bramberg: Pauschallob (herausragend: Luigi Iacona (ST), Marko Dokovic (DM)).

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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