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"Verdient und nie gefährdet" - Siezenheim besiegt Altenmarkt 5:0

Etwa 120 Besucher wurden heute Frühnachmittag Zeugen eines klaren 5:0-Heimtriumphes des UFC Siezenheim über den UFC Altenmarkt. Nachdem sich die Heimelf in den ersten 45 Minuten mit 1:0 vorangeschossen hatte, verhalf ein Stellschrauben-Dreh in der Halbzeitpause zwar nicht zu einer Leistungsexplosion, aber zu vier weiteren Goals, die die Pongauer im Schnellverfahren auf die Verliererstraße brachten. 

 

Fotocredit: Fussball-Impressionen vom Salzburger Unterhaus (ARCHIVBILD)

 

Altenmarkt mit Kaltstart

Erstmals seit August 2010 standen sich die Siezenheimer und Altenmarkter Kicker wieder gegenüber. Auf heimischem Geviert ging Siezenheim durch einen Treffer von Waldmann in Windeseile in Führung - 1:0 (1.). "Wir haben einen richtig feinen Start erwischt, waren aggressiv und sind den Gegner hoch angelaufen", hatte Siezenheim-Coach Peter Urbanek, ob der äußerst positiv verlaufenden Anfangsphase, gut lachen. Die Viertelstundemarke war dann so etwas wie der Knackpunkt. Urbanek erklärte: "Da haben wir dann den Faden verloren und das Spiel der Altenmarkter mitgespielt." Beide Teams agierten mit viel Langholz, spielerisch wars's bis zur Pause eher eine Magerkost. Dennoch: Altenmarkt kam in Person von Lürzer zur Ausgleichschance (30.) - Lohn gab's keinen. "Spielerisch haben wir uns auf dem kleinen Platz nicht leicht getan", erzählte auch Altenmarkts spielender "Co", Markus Buchacher, von einer unspektakulären und zähen Angelegenheit.

 

Siezenheim kam torhungrig aus der Kabine

"In der Pause haben wir einige Kleinigkeiten angesprochen und ein bisserl was an unserer Positionierung geändert", verriet Urbanek sozusagen das Erfolgsrezept. Verbesserte Gastgeber machten fortan kurzen Prozess und ballerten sich binnen 27 Minuten mit 5:0 voran: Ein doppelter Breitenthaler (50., 77.), Waldmann (51.) und Hechenblaicker (60.) trugen sich in die Schützenliste ein. Vor allem die zwei Breitenthaler Streiche imponierten. "Beim ersten Tor hat er nach einem langen Sololauf im Sechzehner noch einen Verteidiger ausgetanzt, beim zweiten hat er es ebenfalls mit viel Tempo gleich mit drei Altenmarktern aufgenommen", strahlte Urbanek. Die Gäste aus dem Pongau kamen erst in den Schlussminuten auf - das Ehrengoal wollte jedoch nicht mehr gelingen. "Auch wir hatten noch ein paar Chancen. Allerdings waren die Spieler zu gierig - jeder wollte noch ein Tor machen", so Urbanek weiter. "Der Sieg war verdient und nie gefährdet." 

 

Urbanek-Crew im Aufwind, Ernüchterung bei Altenmarktern

Nach sechs Runden halten Urbaneks Burschen nun bei zehn Punkten - bekleiden momentan einen einstelligen Tabellenplatz. "Und wenn wir nicht schon fünf Punkte hergeschenkt hätten, wärs noch überragender", deutete Urbanek unter anderem auf die letztwöchige Eugendorf-Partie (1:1) hin. Zum Vergleich: Im Jahr zuvor waren es um vier Points weniger. "Wir sind im Flow, unsere jungen Spieler funktionieren und nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt. Wir wissen aber schon, wo wir stehen und wo wir letztendlich auch hingehören", tritt Urbanek vorsichtig auf die Euphoriebremse. Ganz anders die Lage in Altenmarkt, das nach dem Befreiungsschlag am vergangenen Spieltag gegen Puch (4:0) heute nicht nachlegen konnte. "Nach der Cup-Sensation gegen St. Johann hätten wir den Schwung gerne mitgenommen - das ist uns aber nicht gelungen. Mit vielen jungen Spielern befinden wir uns im Lernprozess, versuchen aber, uns stetig weiterzuentwickeln", sprach Buchacher über den Status quo.

 

Die Besten bei Siezenheim: Waldmann (ST), Breitenthaler (OM), Stockreiter (IV)

 

 

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