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"Nur" 0:0! Eugendorf stolpert über ersatzgeschwächtes Bürmoos

Letzte Woche in Siezenheim nicht voll angeschrieben, kam der USC Eugendorf beim heutigen Runden-Closing gegen den SV Bürmoos ebenfalls nicht über ein Unentschieden hinaus. SVB-Coach Josef Bauer wusste gar nicht wie ihm geschieht: "Mit der Truppe einen Punkt gegen Eugendorf zu holen, ist einfach unglaublich." Für Grün-Weiß doppelt bitter: Knipser Christof Kopleder sah kurz vor Schluss Gelb-Rot, wird am kommenden Freitag im Derby gegen Hallwang fehlen. 

 

Fotocredit: FMT-Pictures/T.A. (ARCHIVBILD)

 

Bürmooser Not-Elf warf alles rein 

Verletzungsbedingt trat der SV Bürmoos mit dem letzten Aufgebot an. "Am Freitag beim Abschlusstraining hatte ich neun Feldspieler. Ich hab' nicht gewusst, wen ich aufstellen sollte. Auf der Ersatzbank waren Spieler, die ich nicht einmal kannte und musste sogar nach deren Position fragen", gab SVB-Coach Josef Bauer Einblick in dessen Notfahrplan. Weil aus dieser Not eine Tugend gemacht wurde, die Bürmooser anstelle von 100% mit 150% ans Werk gingen und einen taktisch hervorragenden Job erledigten, konnte man den Titelanwärter aus Eugendorf an den Rand der Verzweiflung bringen. Ähnlich wie in der Vorwoche gegen Siezenheim schafften es die Grün-Weißen auch dieses Mal nicht, sich gegen disziplinierte Hausherren zwingende Möglichkeiten herauszuarbeiten. "Freilich hatten wir zwei, drei, vier Offensivaktionen - etwas Großartiges war allerdings nicht dabei. Wir sind nicht mit dem Endzweck in den Sechzehner rein", murmelte Marco Wuppinger, Eugendorfs Sportlicher Leiter.

 

Suljic vernebelte Sitzer, Ampelkarte für Kopleder

Die größte Möglichkeit in einer unterm Strich recht chancenarmen Partie fand der SVB vor: Ramspacher rutschte weg, Suljic schnappte sich die Murmel, war auf und davon, umkurvte Meissnitzer, setzte das Spielgerät jedoch neben statt ins verwaiste Tor. Für den finalen Höhepunkt mit negativem Beigeschmack sorgte Goalgetter Kopleder, der bereits mit Gelb verwarnt dem Schiri bei sei seiner Auswechslung noch ein paar "nette" Worte zuwarf - Gelb/Rot (80.). "Dass er gegen Hallwang fehlt, ist alles andere als eine super Sache", knurrte Wuppinger, für den nach den zwei neuerlichen Verlustpunkten "nicht grausig viel passiert" sei: "Der Kirchturm bleibt, wir sind immer noch ohne Niederlage. Klar ist: Hallein ist momentan im Flow, wir leider Gottes nicht." Indes rieb sich Bauer die Hände: "Das Ergebnis war nicht unverdient. Bürmoos ist quasi eine Familie, die eine unheimliche Geschlossenheit präsentiert. Und das hat man heute wieder gesehen."

 

Die Besten: Pauschallob (herausragend: Suljic) bzw. niemand

 

 

 

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