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Erstmals seit 2019: Eugendorf siegt in Runde eins

Nachdem in den beiden Vorsaisonen (2020/21 und 2021/22) zum Saison-Opening jeweils nur ein Unentschieden herausgeschaut hatte, konnte der USC Eugendorf dieses Mal in der allerersten Runde voll anschreiben. Die Grün-Weißen setzten sich auswärts beim TSV Neumarkt deutlich mit 3:0 durch und feierten somit einen mehr als gelungenen Start in die neue Spielzeit.

 

Fotocredit: Adi Aschauer (ARCHIVBILD)

 

Feldinger traf zur Pausenführung 

Der Motor der Eugendorfer sollte am Neumarkter Kunstrasen anfangs noch etwas stottern. Für Marco Wuppinger, dem Sportlichen Leiter der Grün-Weißen, nachvollziehbar: "Nach der Sommerpause, wenngleich sie sehr kurz ist, weißt du nie, wo du de facto stehst. Logisch, dass du da etwas vorsichtiger an die Sache herangehst." In den ersten 20, 25 Minuten machten sich doch ein paar technische Unsicherheiten bemerkbar. Nach rund zehn Minuten musste Kastner-Ersatz und Jung-Goalie Elias Thaller erstmals herhalten und packte nach einem Freistoß im zweiten Versuch zu. "Er hat eine Talentprobe abgegeben", streute Wuppinger dem 2002-Jahrgang im Eugendorfer Kasten viele Rosen. Kurz vor der Halbstundenmarke brach im Gäste-Lager schließlich großer Jubel aus, als Marco Thaller Feldinger in Szene setzte und dieser auf 0:1 stellte. 

 

Eugendorf kam überfallsartig aus den Katakomben 

Nach dem 15-minütigen Pausentratsch legten die Reischl-Schützlinge einen wahren Kanonenstart hin. Erst führte eine einstudierte Standard-Variante zum 0:2 durch Niedermüller (50.), fünf Minuten später drückte Feldinger nach Pichler-Vorlage ein zweites Mal ab (55.). Auf Seiten der Neumarkter zog vor allem Ndure die Aufmerksamkeiten auf sich. "Zehn Minuten vor Schluss hat er noch einen gefährlichen Weitschuss abgegeben", erinnerte sich Wuppinger, dessen Eugendorfer aber keinen Torerfolg der TSVler zuließen und unterm Strich mit 3:0 die Oberhand behielten. Erfreulich für die Grün-Weißen: Endletzberger gab nach Kreuzbandriss sein Comeback. "Das erste Liga-Spiel ist gut gelaufen, das 3:0 und die drei Punkte nehmen wir natürlich mit", so Wuppinger, der das Hauptaugenmerk aber schon auf die kommenden Aufgaben legt. Am nächsten Wochenende kommt Thalgau, die Woche drauf muss das Reischl-Kollektiv nach Bramberg in den Oberpinzgau. "Das wird prickelnd."