USV Mitterdorf/R. II: „Jung und dynamisch, aber manchmal haperts an der Disziplin"

Lediglich einen mickrigen Zähler aus den ersten fünf Saisonpartien konnte der USV Mitterdorf an der Raab II in der 1. Klasse Mitte A verbuchen. Der einzige Punktegewinn in dieser noch jungen Spielzeit konnte letzte Woche zuhause gegen Rein II verbucht werden. „Wir sind eine sehr junge Truppe, vor allem Kopf sind wir nicht immer 90 Minuten lang konzentriert genug", so Trainer Rainer Schwab, mit dem wir uns auf Ursachenforschung für die Misere gemacht haben.

„In den ersten beiden Partien gegen Gratwein und Frohleiten II waren wir zwei Mal sehr nahe dran an einem Punktegewinn, doch dann kam das Katastrophenspiel gegen Judendorf, wo wir 0:7 untergingen" lässt der Übungsleiter die ersten Saisonspiele noch einmal Revue passieren. Vergangenes Wochenende konnte man gegen Rein II immerhin das erste Mal anschreiben, zeigt der Pfeil ganz leicht nach oben: „Wir waren 90 Minuten voll da und haben uns verdient einen Punkt sichern können", spricht Schwab über das erste kleine Erfolgserlebnis.

Jung, dynamisch und manchmal zu wild

„Am besten charakterisiert man meine Mannschaft als die jungen, wilden Mitterdorfer", schmunzelt Rainer Schwab. „Wir haben ein ganz geringes Durchschnittsalter, sind eine junge, dynamische Elf, die jedoch manchmal noch zu unkonzentriert agiert, nicht über die gesamte Spieldauer den gleichen Level halten kann." Der letzte Platz in der Fairplay-Wertung lässt eine mangelnde Disziplin der Spieler vermuten. „Es stimmt schon, hin und wieder sind wir im Tackling einfach zu spät dran und dann kommt es auch zu wenig schönen Fouls. Doch vor allem der Ausraster von Alexander Haberhofer zum Saisonauftakt, der für fünf Spiele gesperrt wurde, hat uns in der Fairplay-Tabelle weit zurückgeworfen. Ich denke, dass das ein Lernprozess für die Spieler ist. So ist so mancher Ausrutscher ganz einfach der Jugend zuzuschreiben."

Nun wartet Übelbach II

In der nächsten Runde wartet auf den Vorletzten mit den guten in die Saison gestarteten Übelbachern keine leichte Aufgabe. „Ich kann die wirkliche Leistungsstärke unseres nächsten Gegners nur ganz schwer einstufen, ist die Zechner-Elf eine sehr wankelmütige Mannschaft. Doch wir wollen unseren Aufwärtstrend bestätigen und zumindest einen Zähler aus Übelbach mitnehmen", gibt der Mitterdorfer Coach die Marschroute für den kommenden Sonntag klar vor und blickt optimistisch in die Zukunft: „Ich denke in zwei, drei Jahren werden wir die Früchte aus dieser blutjungen Mannschaft ernten können. So sehe ich bei vielen Spielern das Potenzial für die „Erste" absolut gegeben."

von Redaktion

 

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