Mit Kraft von Irans WM-Auftritt will Stattegg-Trainer Hosseini mit seinem Team auch im Frühjahr die Liga rocken

Der FC Stattegg beendete die Hinrunde in der 1. Klasse Mitte A auf dem dritten Tabellenplatz. 29 Punkte stehen zu Buche. Damit dürfte man bei den Statteggern wohl zufrieden sein. LIGAPORTAL sprach an dieser Stelle mit Darius Hosseini dem Trainer der Mannschaft. Wir wollten von ihm wissen, wie zufrieden er ist mit dem Herbst, wie die Winterpause abläuft und ob er sich die Weltmeisterschaft in Katar zu Gemüte geführt hat. 

LIGAPORTAL: Wie sind Sie mit der Hinrunde zufrieden?

Darius Hosseini: "Ich bin mit Ausnahme des letzten Spiels der Hinrunde sehr zufrieden. Wir haben die guten Leistungen von Frühjahr 22 bestätigt und weitere große Schritte in die richtige Richtung gemacht. Unsere Entwicklung ist sehr gut, obwohl nach wie vor noch großes Potenzial nach oben besteht."

LIGAPORTAL: Was waren die Höhepunkte im Herbst?

Darius Hosseini: "Höhepunkte gab es einige. Vor allem das Spiel gegen den GAK war emotional und vor allem taktisch genau das was wir uns vorgenommen haben. Ähnlich war das Spiel gegen Frohnleiten. Weitere Höhepunkte waren die Spiele gegen Weinitzen und Semriach, auch wenn wir diese Spiele verloren haben. Man hat gesehenk wir können mit beiden mithalten, es waren Spiele auf Augenhöhe und vor allem gegen Semriach nach einem 0:3 zur Pause durch eine extrem starke Leistung in der zweiten Halbzeit noch einmal rangekommen sind und bis zum 2:4 aus einem Konter am Ausgleich gekratzt hatten. Es ist schade, dass die Jungs sich für diese Leistung nicht mit Punkten belohnen konnten."

LIGAPORTAL: Wie verläuft die Winterpause im Verein?

Darius Hosseini: "In der Winterpause gab es ein Trainingsprogramm für die Spieler und eine Laufchallenge zu absolvieren. Wir trainieren schon seit 16. Jänner wieder und bereiten uns somit bereits für die Rückrunde vor. Die Pause war lang genug und es freut jeden, dass es endlich wieder losgegangen ist."

LIGAPORTAL: Haben sich die Ziele durch die Hinrunde verändert?

Darius Hosseini: "Das Saisonziel hat sich eigentlich nicht verändert. Unser Hauptaugenmerk liegt an einer stetigen Entwicklung und dem Heranführen junger Spieler an die KM. Natürlich wollen wir oben dranbleiben, uns in den Top 3,4 etablieren und dann wird man sehen, was möglich sein kann. Natürlich wollen wir aufsteigen, aber wir haben keinen Zeitdruck und vorrangig geht es eben um die Entwicklung und den Weg des Vereins, vorrangigst auf eigene Spieler zu setzen. Durch die gute Jugend ist das möglich und für uns Trainer ein Traum-Szenario, da in jedem Jahrgang sehr viel Qualität vorhanden ist."

LIGAPORTAL: Wird es Transfers geben?

Darius Hosseini: "Unser Kader ist in der Qualität und Quantität ausgesprochen gut besetzt. Natürlich gäbe es hier und dar Möglichkeiten, die Qualität zu steigern, aber es besteht hier nicht großer Handlungsbedarf. Aktuell gibt es deshalb nur einen Zugang, und das ist ein U17 Spieler. Es gilt bei Transfers nicht nur die Qualität, die Partie ist homogen, es herrscht eine tolle Atmosphäre und Stimmung und da muss ein Neuzugang vor allem charakterlich auch in die Partie passen."

LIGAPORTAL: Inwieweit sind an der Tabellenspitze schon Entscheidungen gefallen?

Darius Hosseini: "Natürlich ist Weinitzen Favorit auf den ersten und Semriach auf den zweiten Platz. Aber im Fußball kann alles passieren. Es würde mich nicht überraschen, wenn die zwei Vereine sich den Aufstieg sichern, aber wer weiß. Mit einem Lauf können wir hier auch noch anklopfen und ein Wort mitreden, dasselbe gilt für Frohnleiten ebenso. Aber im Endeffekt schauen wir nur auf uns und unsere Entwicklung und das steht im Vordergrund. Wenn man bedenkt, mit wie vielen Eigenbau-Spielern wir auftreten und nach der Hinrunde dritter wurden, ist das die Leistung, die mich und den ganzen Verein sehr stolz auf die Mannschaft macht."

LIGAPORTAL: Haben Sie die Weltmeisterschaft verfolgt? Wie fällt die Analyse aus?

Darius Hosseini: "Ich habe die Weltmeisterschaft verfolgt, auch wenn ich der FIFA nicht erst aufgrund der Vergabe für Katar mehr als kritisch gegenüberstehe. Aufgrund meiner persischen Wurzeln habe ich natürlich besonders für den Iran die Daumen gehalten und war vor allem für den Mut der Spieler bei der Hymne gegen England nicht zu singen tief beeindruckt. Eine schöne Überraschung war für mich Marokko und über die Qualität des Finalspiels kann es keine zwei Meinungen geben."


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