GSV Wacker: "Es war eine Katastrophe!"

wacker gsv"Es war die schlimmste Herbstsaison, die ich je erlebt habe", blickt GSV Wacker Obmann Johann Lechner auf die Hinrunde seiner Mannschaft retour. Einem Sieg stehen neun Niederlagen gegenüber, somit konnten sich die jungen Kicker nur drei Punkte erspielen. Die Rote Laterne der 1. Klasse Mitte B hält man schließlich in der Hand. Das Frühjahr wird nun besser, davon sind alle felsenfest überzeugt. ligaportal.at spach mit dem Vereinsverantwortlichen über die vergangene Transferzeit, die Vorbereitung sowie über die Rückrunde.

Ein Abgang

Während einige Vereine am Transfermarkt besonders aktiv wurden und kräftig am Transferkarussell drehten, blieb es beim GSV Wacker relativ ruhig. Einen Abgang muss Obmann Johann Lechner allerdings doch vermelden. "Bernd Thormann hat uns verlassen, er ist nach Liebenau in die Unterliga gegangen und versucht nun dort sein Glück." Ansonsten ist beim Tabellenletzten in der 1. Klasse Mitte B alles ruhig geblieben. "Nein, ansonsten hat sich gar nichts getan, es ist eigentlich alles beim Alten geblieben", so der Vereinsverantwortliche.

Trainingsstart

Auch mit der Winterpause ist es in Graz wieder vorbei und man bittet wieder regelmäßig zum Training. "Wir starten heute (Anm. d. Red.: Montag, 03.02) wieder mit der Vorbereitung. Jetzt stehen erst einmal Laufeinheiten auf dem Programm", verrät Lechner. Wie es sich für eine ordentliche Aufbauphase gehört, stehen auch Testspiele am Vorbereitungsplan der Kicker. "Wir werden so an die vier, fünf Tests haben. Jetzt müssen wir aber erstmal sehen, wie das Wetter in den nächsten Tagen bzw. Wochen wird."

"Zeigen, was wir können"

Das Ziel der Kicker erklärt sich fast von selbst - da man im Herbst nur drei Punkte erspielt hat, sollen es dieses Mal deutlich mehr werden. "Wir wollen mehr Punkte als im Herbst erspielen", grinst der Obmann und fügt weiters hinzu: "Das war die schlimmste Herbstsaison, die ich je erlebt habe. Wir haben nie mit den gleichen Leuten auf den gleichen Positionen gespielt, es hat sich alles von Spiel zu Spiel geändert. Es war einfach eine Katastrophe." Mit Vorbereitungsstart ist man in Graz nun aber wieder guter Hoffnung. "Wir werden alles versuchen und wieder Gas geben. Im Herbst waren alle ganz schön frustriert, nun wollen wir aber wieder zeigen, was wir können."

von Kati Wallner

 

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