Verletzungsteufel wütet in Strassgang

strassgang svDie Hinrunde war für die Kicker des SV Strassgang nicht immer so einfach, vier Mal konnten sie einen Sieg feiern, die restlichen sechs Partien gingen verloren. Mit zwölf Punkten auf dem Konto belegen sie den sechsten Tabellenrang der steirischen 1. Klasse Mitte B. Die Strassganger wollen das Frühjahr nun nützen um eine hungrige und schlagfertige Truppe auf die Beine zu stellen, um in der nächsten Meisterschaft im vorderen Tabellendrittel mitspielen zu können.

Schwierige Vorbereitung

Schon seit Ende Jänner trainieren die Kicker rundum Neo-Coach Gorazd Puhar intensiv und geben ordentlich Gas. Ganz so einfach hat sich die bisherige Aufbauphase aber nicht gestaltet. "Es ist derzeit sehr schwierig, wir haben wirklich sehr viel Verletzte. Einige waren zu übereifrig und dann hat der Verletzungsteufel zugeschlagen", verrät uns Karl Urdl, seines Zeichens Obmann des Sportvereines. Trotzdem versucht man in Strassgang das Beste aus der Situation zu machen. Drei Mal wöchentlich schnüren die Ballkünstler ihre Kickerstiefel, die Trainingsbeteiligung ist aber nicht so hoch, wie es sich die Funktionäre wünschen. "Die ist nicht gut. Einige können berufsbedingt nicht immer, andere sind eben verletzt." Nichtsdestotrotz ist die Stimmung in Strassgang nicht allzu schlecht und man blickt positiv auf das Frühjahr. "Es ist ja nicht alles schlecht, wir sind trotzdem optimistisch gestimmt", so der Vereinsverantwortliche. Die Mannschaft durfte bisher ein Testspiel absolvieren, ein paar sollen vor Rückrundenstart noch folgen. "Ich halte nicht so viel von Testspielen. Die Meisterschaft ist einfach wichtiger, besonders da wir jetzt schon einige Verletzte haben."

Mannschaft formen

Mit zwölf Punkten auf dem Konto belegen die Strassganger derzeit den sechsten Tabellenrang, der Aufstieg liegt in weiter Ferne. "Bei uns geht es um nichts mehr. Natürlich versuchen wir noch den einen oder anderen Platz in der Tabelle gutzumachen", so Urdl der aber bereits an die nächste Saison denkt. "Wir werden das Frühjahr nützen und die Mannschaft formen. Wir wollen im Herbst eine junge, hungrige und schlagkräftige Truppe haben."

von Kati Wallner

 

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