Pirka startet souverän in die Saison

Mit etwas kleineren Zielen startet in diesem Jahr der SV Pirka in die Saison. Der erste Auftritt der neuen Mannschaft in der 1. Klasse Mitte B war aber schon sehr ansprechend. Gegen Liebenau II reichen 60 starke Minuten, um schlussendlich als 5:2-Sieger den Platz zu verlassen. Die Gäste können kämpferisch ganz gut mithalten, in der Offensive fehlt aber die Qualität, um Pirka wirklich in Gefahr zu bringen.

Die Hausherren starten zu Beginn etwas zurückhaltend. Die erste nennenswerte Chance lässt bis zur 22. Minute auf sich warten, die hat es dann aber in sich. Nach einem Schuss von Marcel Marterer, hält der Liebenauer Dominic Kuschetz den Fuss dazwischen und fälscht unhaltbar für seinen Tormann Michael Troisch zum 1:0 für Pirka ab. Der Schuss wäre aber ohnehin aufs Tor gegangen, warum Schiedsrichter Deutsch in diesem Fall auf Eigentor entscheidet, bleibt nicht nur den 50 Zuschauern in Pirka ein Rätsel.

Beim zweiten Treffer der Hausherren ist ebenfalls Marterer beteiligt. Zuerst setzt der Angreifer den Ball ans Gehäuse von Liebenau. Im Nachschuss ist dann Fatih Erdem erfolgreich. Die Gäste halten läuferisch und auch spielerisch gut mit Pirka mit, gefährliche Torchancen sind aber Mangelware.

Pirka bestimmt das Geschehen

Nach Seitenwechsel ändert sich nicht viel am Spielverlauf. Pirka bestimmt die Partie und die junge Truppe aus Liebenau versucht dagegen zu halten. Das geht noch eine Zeit lang gut, aber in der 61. Spielminute ist es wieder Marterer, der diesmal den Ball von Erdem serviert bekommt. Beim platzierten "Stanglpass" muss der Stürmer nur noch seinen Fuss hinhalten. Als vier Minuten später dann auch noch der eingewechselte Gazmend Saljihi mit einem Weitschuss auf 4:0 erhöht, ist die Partie endgültig gelaufen. Den beiden Treffern der Liebenauer in der Schlussphase gehen haarsträubende Abwehrfehler der Hausherren voraus. Zu diesem Zeitpunkt scheinen die Gedanken der Hausherren wohl schon in der Kabine gewesen zu sein. Daran ändert auch nichts der Schlusspunkt durch Liebenaus Luca Schmied. Bei einem Klärungsversuch haut Schmied den Ball ins eigene Tor. Diesmal war es tatsächlich ein Eigentor - Endstand 5:2.  

 

 

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