Vizemeister im Visier! Justiz Graz macht mit Feldkirchen kurzerhand kurzen Prozess!

SV Justiz Graz
SV Feldkirchen II

Am Samstag empfing SV Justiz Graz vor eigenem Publikum den Tabellenzehnten SV Feldkirchen II. Das Ziel der Heimischen war klar: drei Punkte sollen die Fans zum Jubeln bringen. Und dieses Vorhaben konnte die Rossmann-Truppe dann auch in die Tat umsetzen. Beim Kampf um den zweiten Platz zählt möglicherweise jeder Treffer. Entsprechend mit Vollgas ist man dann bei Justiz Graz auch zur Sache gegangen. Für Feldkirchen II gab es nichts zu holen bzw. war man mit diesem Resultat noch recht gut bedient. Als Spielleiter fungierte in der Murauer Bier Arena vor 20 Zusehern Bejtush Sejdiu.

Justiz ist uneingeschränkt der Chef am Platz

SV Justiz Graz kann sich gleich zu Beginn ein leichtes Übergewicht erarbeiten und dem Gegner bereits nach wenigen Minuten einen schnellen Dämpfer verpassen. Bernhard Huttmann, Top Torjäger der Liga, kann Justiz in der 8.Minute in Führung bringen, mit seinem 34.Saisontreffer trifft er zum 1:0 für die Hausherren. Justiz möchte bereits früh Nägel mit Köpfen machen und erhöht in der 9.Minute auf 2:0, Marcelo Zeiner stellt eine zwei Tore Führung her. In der 32.Minute legt Justiz nach, Tom Rüdiger trifft zum 3:0 für die Hausherren und kann damit für eine komfortable Führung sorgen.  Schiedsrichter Sejdiu gibt in der 35.Minute Elfmeter für die Gäste aus Feldkirchen, Lukas Bilobrk übernimmt die Verantwortung und verwandelt zum 3:1. Zwei Minuten vor der Pause kann Justiz die drei Tore Führung wiederherstellen, Franz Hartmann trifft in der 43.Minute zum 4:1-Halbzeitstand.

Feldkirchen ist permanent nur am reagieren

Die endgültige Entscheidung scheint dann in der 56.Minute gefallen zu sein, Marcelo Zeiner verwandelt einen Elfmeter zum 5:1 für Justiz, für ihn ist es der zweite Treffer an diesem Tag.  In der 67.Minute machen die Gastgeber das halbe Dutzend voll, Benedikt Weinhandl trifft zum 6:1 für die Rossmann Elf. 6:2 und 6:3: Feldkirchen kann am Ende noch einmal für Ergebniskosmetik sorgen, Lukas Bilobrk kann innerhalb weniger Sekunden auf 6:3 verkürzen, die Treffer in den Minuten 78 und 79 kommen aber zu spät. Zugleich dann auch der Spielendstand. Nach dem Schlusspfiff bejubelt Justiz Graz drei Punkte und geht mit Selbstvertrauen in die kommende Partie gegen Pachern II. Feldkirchen II hingegen muss die Niederlage erst verdauen und hat gegen GSV Wacker die nächste Möglichkeit, wieder anzuschreiben.

Jürgen Rossmann (Trainer Justiz):

„Wir haben das Spiel früh auf Schiene bringen können. Der Gegner war zwar bemüht, der Sieg war aber eigentlich nie in Frage gestellt, die ersten beiden Tore in den ersten zehn Minuten haben uns natürlich dabei geholfen.“  

 

Robert Tafeit

 

 

 

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