Relegations-Rückspiel 2018/19: Unglaublich! Seckau gibt 5:1-Vorsprung noch aus der Hand!

Im Rückspiel der Relegation trifft am Samstag der UFC Gaal (13. GLMU) auf den USV PL Soundpark Seckau (2. 1. MMA). Und dabei gelingt den Gaalern tatsächlich das Kunststück, einen 1:5-Rückstand gegen den Lokalrivalen noch auszubügeln. Aber das Ergebnis täuscht ein wenig, denn auch die Seckauer finden tolle Möglichkeiten vor. Zumeist scheitert man aber an einem ganz starken Gaal-Keeper Michael Holzer. Dem es, er verhindert in der 88. Minute mit seinem parierten Elfmeter eine Nachspielzeit, gelingt, die Null zu halten. Was letztlich auch bedeutet, dass man das Ticket für die Gebietsliga Mur Spielzeit 19/20 lösen kann. Die Seckauer ihrerseits müssen weiterhin mit der untersten Spielklasse Vorlieb nehmen. Schiedsrichter war Martin Lödl, assistiert wurde er von Roland Gierer und Kevin Walzl. 300 Zuseher waren im Sportzentrum Gaalerhof mit von der Partie.

 

Das Spiel verläuft auf des Messers Schneide

Bei diesem brisanten Lokalderby befinden sich ohne Wenn und Aber die Seckauer in der wesentlich besseren Ausgangssituation. Konnte man das Hinspiel gegen die Gaaler doch gleich mit 5:1 für sich entscheiden. Die Hausherren sind vom Start weg aber das federführende Team. Trotzdem finden auch die Seckauer die erste Einschussgelegenheit vor. Der Vierfach-Torschütze vom Hinspiel Fabian Plöbst scheitert an Gaal-Keeper Michael Holzer. In der 17. Minute kommt es zum 1:0. Nach einem rasch vorgetragenen Konter ist es Michael Pöllauer, der die Gaaler in Führung bringt. Nachfolgend brennt es beiderseits in den Gefahrenräumen. Einen Steffl-Weitschuss dreht Seckau-Schlussmann Christian Rainer über die Latte. Auf der Gegenseite kann sich einmal mehr Holzer bei einem Friedl-Freistoß auszeichnen. Jetzt nehmen die Gäste mehr und mehr aktiv am Geschehen teil. Aber trotz guter Möglichkeiten findet das Spielgerät nicht den Weg in des Gegners Tor. Gewinnbringender da schon das Auftreten der Heimischen, die in der 40. Minute in der Person von Johannes Steffl, den 2:0-Halbzeitstand markieren.

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Johannes Steffl konnte zum deutlichen Gaaler Heimsieg in der 40. bzw. 85. Minute zwei Treffer beitragen.

 

Den Gaalern gelingt noch die Trendwende

Auch im zweiten Durchgang, insgesamt kommt es zu 7 Verwarnungen, verläuft die Begegnung abwechslungsreich mit Torchancen da wie dort. Der UFC Gaal wittert die Chance bzw. hat man es vor, das Ding tatsächlich noch einmal zum drehen. Die Seckauer erwecken aber auch zu Beginn der zweiten Hälfte den Eindruck, dass man das Zeug hat, zumindest einen ebenbürtigen Gegner abzugeben. Aber mit dem 3:0 in der 51. Minute, Torschütze Marcel Lenger trifft dabei ins lange Eck, beginnt das Konstrukt der Gäste gewaltig zu wanken. Im Wissen, dass nur mehr ein Tor fehlt, um in diesem Duell die Nase wieder vorne zu haben, beginnen die Gaaler das gegnerische Tor kontinuierlich zu bearbeiten. In der 77. Minute ist es soweit: Michael Pöllauer markiert per Abstauber mit seinem zweiten Matchtor das 4:0. Was aber noch nichts heißen sollte, denn ein einziges Seckauer Tor würde die Sache wieder komplett auf den Kopf stellen. Aber die Reumüller-Truppe bleibt jetzt am Drücker. "Doppelpack" Johannes Steffl legt in der 85. Minute mit dem 5:0 noch eine Schippe nach. In der 88. Minute haben die Gäste die Möglichkeit, sich mit einem Elfmeter in die Überspielzeit zu retten. Aber Michael Holzer pariert den Plöbst-Strafstoß. Spielendstand: 5:0 - der UFC Gaal bleibt in der Gebietsliga Mur.

 

UFC GAAL - USV SECKAU 5:0 (2:0)  Gesamtscore: 6:5

Torfolge: 1:0 (17. Pöllauer), 2:0 (40. Steffl), 3:0 (51. Lenger), 4:0 (77. Pöllauer), 5:0 (85. Steffl)

 

Stimme zum Spiel:

Anton Reumüller, Trainer Gaal:

"Wir haben von der ersten Minute an daran geglaubt, dass wir diesen Rückstand noch korrigieren können. Natürlich sind wir jetzt allesamt überglücklich, dass wir die Klasse halten konnten. Jetzt geht es ab in die wohlverdiente Sommerpause, bevor wir die Spielzeit 19/20 in der Gebietsliga Mur mit frischen Kräften in Angriff nehmen."

 

Photo: Richard Purgstaller

by: Ligaportal/Robert Tafeit

 

 

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