Hofkirchen: Mannschaft pocht auf Wiedergutmachung

altDie Saison 2010/2011 war nicht die Saison des SV RB Gaugl Kern Hofkirchen. Den letzten Platz wünscht sich keine Mannschaft, die Motivation sinkt und die Leidenschaft ist dahin. Mit vielen Problemen hatte Trainer Helmut Thaller zu kämpfen, doch jetzt kam die Wende und es scheint wieder bergauf zu gehen. Probleme gab es in der vergangenen Saison jedenfalls so einige.

„Es gab viele Verletzte, Gesperrte oder wegen der Arbeit verhinderte Spieler. Bei manchen Spielen konnte ich auf sieben bis acht Spieler nicht zurückgreifen. Oft waren es wichtige Leistungsträger, die die Mannschaft zusammenhielten", so Thaller. Als der Coach die jungen Wilden übernahm, waren sie bereits Vorletzter. Somit lag seine Hauptaufgabe darin, die Mannschaft wieder aufzubauen. Da das Glück in der vergangenen Saison nicht auf der Seite der Hofkirchner war, ließ der Verletzungsteufel auch einen der besseren Spieler nicht aus. Thaller musste mit dem letzten Aufgebot spielen. „Die 1. Klasse Ost A ist nicht so schlecht wie viele behaupten, da gibt es richtig starke Mannschaften. Doch ich habe sehr viele junge Spieler, teilweise zwischen 16 bis 18 und die lassen den Kopf einfach sehr schnell hängen. Dann stimmt die Einstellung nicht, andere Dinge sind wichtiger als das Training."

Hohe Trainingsbeteiligung bei Hofkirchen

Doch im Sommer gab es nun die große Wende. Neben Peter Horvath spielt man nun mit zwei erfahrenen Legionären. Istvan Papp gehört mit seinen 29 Jahren bereits zu den „Alten" im Geschäft. Horvath hat sich bereits gut in die Mannschaft integriert und passt laut Thaller perfekt in den Verein hinein. Auch eigene Spieler wurden aus Kaindorf zurückgeholt.

Die Vorbereitung läuft bereits auf Hochtouren und Thaller ist sehr zufrieden: „Wir müssen spielerisch noch etwas besser werden, aber ich bin sehr zufrieden. Es geht eindeutig bergauf!" Was in einer 1. Klasse nicht allzu oft vorkommt ist, dass oft 16 bis 18 Leute beim Training anwesend und heiß auf die neue Saison sind. Die Einstellung bei der Mannschaft stimmt wieder und keiner lässt den Kopf hängen. „Es zieht jeder an einem Strang, nach dem Training wird oft noch zusammengesessen. Es geht wirklich was weiter. Jeder Einzelne zeigt die richtige Einstellung", erzählt der Trainer stolz.



von Redaktion

 

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