Saifenboden: Kein Verzagen trotz Abgang

saifen-boden gschad unionErfolgreicher Zweitplatzierter und Überraschungsteam der letzten Saison: Die Rede ist von der Union Saifen-Boden/Gschaid. Vergangene Spielzeit konnte die Elf rund um Trainer Anton Glatz in der 1. Klasse Ost A gute 58 Punkte erspielen. Meister Neudau war mit 72 Punkten kaum mehr einzuholen. unterhaus.at sprach mit Trainer Anton Glatz über die vergangene Saison, den schmerzhaften Abgang von Jürgen Kitting-Muhr, die Aufbauspiele sowie über das Saisonziel.

„Ja, ich bin schon stolz auf meine Mannschaft. Das kann man schon so sagen", meint der Trainer der jungen Mannschaft aus Saifenboden. Eine sehr gute Heim- (zu Hause blieb man ungeschlagen) und Auswärtstabelle sorgten für den tollen zweiten Platz. „Das war eine wirklich sehr erfolgreiche Saison. Der zweite Platz ist auch für uns etwas überraschend gekommen", so Trainer Glatz.

Anderer Stürmer muss für Tore sorgen

Der Verein baut hauptsächlich auf junge und eigene Spieler. Nur ein Ausländer, Krisztian Fazekas, befindet sich im Kader. Geld für einen weiteren hätte man schon, doch die Vision „die eigene Jugend zu fördern" steht. In der Transferzeit hat sich in Saifenboden nicht viel getan, den einen oder anderen Zugang und ein Abgang, der den Trainer aber sehr schmerzt. Jürgen Kitting-Muhr verließ den Verein und ging nach Pöllau. „Das ist eine große Chance für ihn, natürlich schmerzt mich und den Verein dieser Abgang. Jürgen war eine große Stütze für die Mannschaft." Kitting-Muhr war für den Verein ein bedeutender Torschütze, für Glatz steht aber fest: „Jetzt muss ein anderer Stürmer ran!"

Mit den Aufbauspielen ist Glatz bis jetzt zufrieden. Ihm gefällt es, wie die Mannschaft in den Spielen alles gibt und Tore erzielt. Was noch verbessert werden muss, ist die Verteidigung: „Wir bekommen einfach noch zu viele Tore. Verteidigung beginnt bereits im Sturm und wir müssen einfach noch schauen, dass wir stabiler werden." Ziel für die Saison 2011/2012 ist Platz Eins bis Drei. Der Aufstieg wäre möglich, doch dazu braucht man natürlich auch Glück und so wenig Verletzte wie möglich.

von Redaktion

 

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