Vornholz braucht keine Handaufhalter

altDass man mit dem vorletzten Tabellenplatz nicht zufrieden sein kann, liegt auf der Hand. Im Falle des USC Vornholz ist das nicht anders. Dennoch ist man nicht unzufrieden, denn man spielte mit einer jungen Mannschaft und ohne Legionäre. Abgesehen davon ist man nicht weit weg vom Tabellenmittelfeld. Drei Punkte fehlen auf die neuntplaztierten Rabenwalder. Trainer Wolfgang Haspl erklärte uns unter anderem, warum man nicht bereit ist, für die Spieler Geld in die Hand zu nehmen.

"Wenn einer glaubt, er kann die Hand aufhalten, ist er bei uns sicher falsch", stellt Coach Haspl klar. "Leistungsfußball fängt für mich erst ab der Unterliga an. Ab dann ist es auch gerechtfertigt, wenn Geld bezahlt wird." Die Klubs aus den 1. Klasse sollten seiner Meinung nach eher daraufschauen, dass man junge Spieler auf ein gewisses Niveau bringt und diese dann vielleicht den Sprung in höhere Klassen schaffen.

Viele Ausfälle

Bei Vornholz spielten im Herbst scheinbar zu viele junge Spieler, denn der dreizehnte Platz ist nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. "Uns sind drei wichtige Spieler ausgefallen. Zum einen haben sich ein Verteidiger und der Stammgoalie verletzt." Weiters sei ein Verteidiger beruflich im Ausland. "Ich kenne keine Mannschaft in der 1. Klasse, die solche Ausfälle verkraftet. Und aus diesem Grund bin ich auch nicht unzufrieden mit dem vorletzten Platz." Die Mannschaft habe nur zwei schlechte Spiele absolviert. Das müsse  man verkraften können. Im letzen Spiel der Hinrunde haben unfassbare zehn Spieler gefehlt. Und das auch noch gegen einen Gegner, der ohnehin schon haushoher Favorit war.

Fleiß wird belohnt

Im Frühjahr wird Haspl die gleiche Mannschaft zur Verfügung wie im Herbst. Neuzugänge sind nicht geplant. "Hier gilt das Gleiche. Wenn ein junger Spieler gerne zu uns kommen möchte und sich anstrengt, nehmen wir ihn natürlich sehr gerne. Wenn er fleißig ist, wird er auch die Chance bekommen."

von Redaktion