Kaindorf/S.: "Wir wollen die Vorderen ärgern"

kaindorf s_svMit 19 Zählern belegt der SV Kaindorf/S. derzeit den dritten Tabellenrang und liegt somit neun Punkte hinter dem Winterkönig aus dem Rebenland. An einen möglichen Aufstieg glauben die Funktionäre nicht mehr, viel eher will man die beiden Teams vor sich ordentlich ärgern. Seit Anfang Februar trainieren die Kaindorfer bereits wieder. Die Kondition der Burschen ist hoch und auch die sonstige Vorbereitung stellt Josef Poss, Sektionsleiter in Kaindorf, zufrieden.

 

Ein Zugang sowie ein Abgang

In Kaindorf hat sich in der Transferzeit nicht viel verändert. Stefan Sokulskyj kehrte dem Verein den Rücken zu und wechselte nach St. Nikolai. Mit Gottfried Sundl steht aber ein neuer Mann in den Startlöchern und wird seine Kickerstiefel ab sofort für Kaindorf schnüren. "Er ist Mittelfeldspieler und konnte sich bereits gut in unser Team integrieren", so Poss.

Tabellenplatz verteidigen

Mit neun Punkten Rückstand auf den Tabellenersten ist der Aufstieg wohl fast nicht mehr möglich. "Den Titel haben wir eigentlich schon abgeschrieben. Den dritten Tabellenrang wollen wir versuchen zu verteidigen. Wir wissen, dass es nicht ganz einfach wird, aber unsere Burschen sind motiviert. Jetzt wollen wir die Großen anständig ärgern. Der Aufstieg soll ihnen nicht ganz einfach gelingen", grinst der Funktionär.

Hohe Kondition

Anfang Februar wurde die Winterpause beendet und mit den Vorbereitungen gestartet. Schon einige Aufbauspiele liegen hinter den Kaindorfern. Als Gegner suchte man sich meist Mannschaften aus den höheren Spielklassen aus. "Das schadet nicht, wenn die Gegner stärker sind. Die Ergebnisse zählen daher nicht so viel. Wichtiger ist, was uns das Team am Platz zeigt und das war bisher nicht schlecht." Die gute Kondition der Burschen stellt Poss zufrieden, er weiß, dass man mit den Unterliga-Klubs ordentlich mithalten kann. "In den Aufbauspielen haben wir gemerkt, dass wir konditionell den Unterliga-Vereinen um nichts nachstehen." Auf ein Trainingslager werden die Kaindorfer nicht fahren. "Wir machen zuhause ein Kurztrainingslager am Platz."

von Kati Wallner 

 

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