Wies dreht das Match gegen St. Johann/S

 

altIm ersten Match der neuen Saison in der 1. Klasse West B standen sich der USV Wies und SV St. Johann/S. gegenüber. In einer ziemlich ausgeglichenen Partie konnten die Hausherren in der Schlussphase die drei Punkte mitnehmen und siegten mit 3:1. Mit ein Grund für den Sieg war eine gelb-rote Karte für St. Johann/S., die 25 Minuten in Unterzahl spielten.

Der USV Wies feierte im ersten Saisonspiel den ersten Sieg. Die Heimelf von Trainer Dietmar Fauland setzten sich mit 3:1 durch. Die Partie begann recht ausgeglichen und es gab auf beiden Seiten Chancen. Kurz vor der Pause konnte jedoch die Auswärtsmannschaft jubeln. Karl Lanzl erzielte in der 44. Minute das 1:0. So ging es auch in die Halbzeitpause. Gleich nach Wiederanpfiff versuchten die Wieser mehr Druck zu erzeugen um zum Ausgleich zu kommen. St. Johann hielt mit Kampfkraft entgegen und es gab zwei gelbe Karten für die Jungs von Friedrich Masser. In der 51. Minute war es doch soweit. Thomas Freigassner profitierte von einem Tormannfehler und drehte mit dem 1:1 jubelnd ab. In der 66. Minute gab es dann eine spielentscheidende Szene. St. Johann/S. Stürmer Karl Lanzl erhielt wegen Unsportlichkeit die gelbe Karte und wurde nach anschließender Kritik mit gelb-rot vom Platz gestellt. Die Hausherren waren daraufhin spielbestimmend, doch es dauerte bis zur 81. Minute bis sich die Überzahl in Zahlen ausdrückte. Das 2:1 fiel durch ein Eigentor. In der Folge wollte das Auswärtsteam den Rückstand wettmachen und spielte offensiver, was aber auch dem Team von Trainer Dietmar Fauland Räume eröffnete. In der Nachspielzeit nutzte  es Davorin Koren aus, stellte auf 3:1 und ließ das Heimpublikum jubeln. Wies drehte somit das Auftaktmatch gegen St. Johann/S. und hat in der Tabelle nun drei Punkte am Konto.

Gerhard Brenner (Sportlicher Leiter St. Johann/S.): "Es war eine ausgeglichene Partie und ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, aber die rote Karte hat uns das Genick gebrochen. Nach dem 2:1 haben wir dann aufgemacht. Im Endeffekt haben wir unglücklich verloren."

von Uli Gutmann