Beschimpfungen und bengalische Feuer! Spielabbruch bei Eisenerz gegen Trieben

Am Samstagnachmittag kam es in der fünften Runde der steirischen Gebietsliga Enns zum Duell zwischen dem WSV Eisenerz und dem SV Trieben. Die Triebener gingen als Favorit in die Partie, der Sport rückte während der Partie aber in den Hintergrund, da sich einige Fans von Trieben alles andere als fair verhielten. Außerdem wurden bengalische Feuer gezündet. Das veranlasste den Schiedsrichter Patrick Strajhar letztlich sogar dazu, das Spiel abzubrechen. LIGAPORTAL hat alle Infos. 

Munterer Start

Das Spiel beginnt munter und mit zwei Teams, die nach vorne orientiert sind. Sowohl die Eisenerzer, als auch die Triebener geben Gas und finden auch gleich die eine oder andere Halbchance vor. Für einen Treffer reicht es vorerst aber nicht. Das ändert sich in der 28. Minute, als Torjäger Benjamin Zeiselberger das 1:0 erzielt. Mit der Führung im Rücken wollen die Triebener auch gleich nachlegen, das gelingt aber nicht und so geht es mit der knappen Führung in die Pause. Schon zu dem Zeitpunkt begannen Fans von Trieben mit Beschimpfungen in Richtung Heim-Mannschaft bzw. Heim-Publikum. Vorerst wurde das Spiel aber fortgesetzt. 

Beschimpfungen und Spielabbruch

Im zweiten Durchgang flogen dann auch noch Bierbecher Richtung Spielfeld. "Es ist aber niemand auf das Spielfeld gerannt", betont Eisenerzs Sektionsleiter Alexander Hammer. "Es ist aber immer noch schlimmer geworden." Der Höhepunkt wurde erreicht, als die Eisenerzer in der 72. Minute ausgleichen konnten. Dominik Pirklbauer ist zur Stelle. "Dann ist es wirklich rundgegangen und da hat der Schiri dann abgebrochen, weil die Situation für die Spieler nicht mehr sicher war." Es kam auch zur Zündung von bengalischen Feuern. Ob es nun zu einer Wiederholung der Partie oder zu einer Strafverifizierung kommt, wird sich zeigen. "Ich denke, dass der Schiedsrichter richtig entschieden hat. Unsere Fans haben sich sicher nicht richtig verhalten, aber es war auch auf der anderen Seite sicher nicht alles gut, was da passiert ist. Ich will aber niemanden anschwärzen", so Triebens Sektionsleiter Jörg Schöttl. 

Indes meldete sich ein Spieler des SV Trieben (Michael Distlinger) zu Wort: "Zuerst wollen wir klarstellen, das wir in keinster Weiße das teilweise nicht akzeptale Auftreten unserer Fangruppe gut reden wollen, doch die Schuld an dem Spielabbruch nur unseren Fans zu geben, ist der total falsche Ansatz. Nachdem das Zünden bengalischer Feuer nach mehrmaligen Ermahnungen eingestellt wurde, kam es beim Ausgleich nicht dazu. Es gab außerdem mehrere merklich angetrunkene "Ordner", wobei die Ordnerjacken nach Belieben durchgetauscht wurden und die Ordner aggressiv auf unsere Fans losgegangen sind. Wie auch von Schiedsrichter Strahjar bestätigt wurde, wurde das Spiel abgebrochen, nachdem ein Funktionär, welcher das Spiel auf der Ersatzbank von Eisenerz beobachtete, auf das Spielfeld rannte und einen unserer Spieler am Hals packte und mit den Worten "I bring di um" bedrohte."

 

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