Bärenstarke Pruggerer fegen Eisenerz vom Platz

Am Sonntagnachmittag kam es in der sechsten Runde der Gebietsliga Enns zum Duell zwischen dem dem SV Pruggern und dem WSV Eisenerz. Die Eisenerzer gingen als leichter Favorit in die Partie, konnten dieser Rolle aber nicht gerecht werden. Das Spiel endete nämlich mit 4:0 für die Pruggerer, bei denen Alexander Trinker gleich drei Mal erfolgreich war. Außerdem war Andreas Burgsteiner einmal zur Stelle. Damit machen die Pruggerer in der Tabelle drei Plätze gut und sind neuer Zweiter - mit zwei Punkten Rückstand auf Leader WSV Liezen. 

Blitzstart von Pruggern 

Das Spiel beginnt ganz nach Wunsch von Pruggern. Nach nur sechs Minuten steht es 1:0 für die Gastgeber. Alexander Trinker ist zur Stelle und versenkt das Leder im Kasten von Goalie Patrick Blasel. Eisenerz wirkt geschockt. Damit hatten die Gäste nicht gerechnet. Sie hatten sich nach dem Skandalspiel gegen Trieben in der Vorwoche (zum Bericht) viel vorgenommen und so sind sie nach wenigen Augenblicke mit 0:1 hinten. Pruggern macht mit der Führung im Rücken munter weiter, kann aber nicht nachlegen, was die Gäste im Spiel hält. Richtig gute Tormöglichkeiten erarbeiten sich die Gäste aber nicht. So vergeht die erste Halbzeit und es geht mit dem knappen 1:0 auch in die Pause. 

Klare Sache

Im zweiten Durchgang startet Pruggern wieder stärker und wieder gibt es die kalte Dusche für die Eisenerzer Gäste. Alexander Trinker sagt zum zweiten Mal Danke. Damit ist für klare Verhältnisse gesorgt und Trinker macht wenig später auch noch das 3:0. Damit ist der Hattrick perfekt. Den Schlusspunkt setzt Andreas Burgsteiner, der dem gegnerischen Torwart keine Chance lässt und in der 85. Minute auf 4:0 stellt. 

Rainer Schwab (Obmann Pruggern): "Der Sieg in dieser Höhe geht voll in Ordnung, wir hätten noch mehr Chancen gehabt, es wäre möglich gewesen, noch mehr Tore zu erzielen. In der Abwehr sind wir kompakt gestanden, die beiden Chancen der Eisenerzer sind durch Standards entstanden, sie sind durch unseren Goalie Georg Eisl bravourös zunichte gemacht worden. Der Tabellenplatz nach der sechsten Runde lässt aber trotzdem unsere Bäume nicht in den Himmel wachsen. Momentan sieht es aus, als könnte in dieser Liga jeder jeden schlagen – zu Hause sind wir momentan top, auswärts ist Verbesserungspotenzial vorhanden. Ich gratuliere der Mannschaft und dem Coach Herwig Burgsteiner zu diesem Spiel."

 

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